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Aus: Ausgabe vom 15.10.2015, Seite 9 / Kapital & Arbeit

Sinn: Flüchtlinge lösen Kräftemangel nicht

München. Der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung München (ifo), Hans-Werner Sinn, sieht im Flüchtlingszustrom keine Lösung für den Fachkräftemangel der deutschen Wirtschaft. Diese Erwartung wäre »eine völlige Verkennung der Situation«, sagte Sinn am Mittwoch in München. Zwar seien die meisten Flüchtlinge in der richtigen Altersgruppe (20- bis 30 Jahre). Aber 22 Prozent hätten keinen Hauptschulabschluss. 15 Prozent der Syrer und 68 Prozent der Afghanen seien Analphabeten.

Um mehr Jobs für Geringqualifizierte zu schaffen, müssten der Mindestlohn abgeschafft und Niedriglöhne mit staatlichen Zuschüssen aufgestockt werden, sagte Sinn und wiederholte: »Wir brauchen eine Agenda 2020.« (dpa/jW)

Leserbriefe zu diesem Artikel:

  • Reinhard Hopp: UnSinn Es mag ja durchaus sein, dass das mittlerweile seit Jahren medial behauptete Problem des eklatanten „Fachkräftemangels“ nicht durch „den Flüchtlingszustrom “ gelöst werden kann. Aber das ist auch ga...

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