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Aus: Ausgabe vom 05.10.2015, Seite 16 / Sport

Fußball: Vier Multis und drei Streifen

Berlin. Vier FIFA-Sponsoren haben Statements mit derselben Stoßrichtung abgegeben. »Zum Wohle des Spiels fordert die Firma Coca-Cola FIFA-Präsident Joseph Blatter auf, sofort zurückzutreten«, lautete eines. McDonald’s teilte mit, »dass es im Interesse des Spiels wäre, wenn FIFA-Präsident Sepp Blatter sofort zurücktreten würde«. Beim Biermonopolisten Anheuser-Busch ist man der »Überzeugung, dass es für Herrn Blatter angemessen wäre, zurückzutreten«. Und auch für Visa »ist es klar, dass es im Interesse der FIFA und des Sports am besten wäre, wenn Sepp Blatter sofort zurücktritt«. Geldgeber Adidas, der Blatter einst im Weltverband installiert hat, mochte sich nicht anschließen. Derweil schlug Franz Beckenbauer in Bild am Sonntag den Südafrikaner Mosima Gabriel »Tokyo« Sexwale für die Blatter-Nachfolge vor. Der 62jährige war als Kämpfer gegen die Apartheid gemeinsam mit Nelson Mandela inhaftiert. In der FIFA sitzt er der Kommission zur Verbesserung der Fußballbeziehungen zwischen Israel und Palästina vor. (dpa/jW)

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