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Aus: Ausgabe vom 25.07.2013, Seite 16 / Sport

Fußballspalte

Abzugshaube

Rom. Lazio Rom, der Club der römischen Rechtsradikalen, muß sich wegen des Verdachts auf Spielmanipulation vor Gericht verantworten, ebenso der FC Genua und US Lecce. Die Staatsanwaltschaft wirft Lazio-Kapitän Stefano Mauri und sieben weiteren Spielern vor, an der Manipulation der Serie-A-Spiele Lazio gegen Genua und Lecce gegen Lazio im Mai 2011 beteiligt gewesen zu sein oder mögliche Absprachen nicht angezeigt zu haben. Lazio Rom droht ein Abzug von bis zu fünf Punkten, Mauri könnte für fünf Jahre gesperrt werden. Seit Mitte 2011 wurden in Italien mindestens 50 Verdächtige wegen Manipulationen verhaftet. Mauri war im Mai 2012 vorübergehend festgenommen worden. In der vergangenen Saison hatten vier Serie-A-Clubs Strafen erhalten. (dpa/jW)

Rassisten

Rom. Kevin Constant vom AC Mailand hat nach rassistischen Gesängen einiger Fans bei einem Vorbereitungsturnier den Platz verlassen. Der Schiedsrichter brach die Partie zwischen Milan und dem Aufsteiger US Sassuolo am Dienstag abend jedoch nicht ab. Er ließ in dem Spiel um die »Trofeo Tim« statt dessen Mario Piccinocchi als Ersatz für Constant auf den Platz. Der 26 Jahre alte Constant ist in Frankreich geboren, seine Eltern stammen aus Guinea. (dpa/jW)

Reue

Düsseldorf. Ein reumütiger Michael Rensing hat sich für sein spontanes Verlassen der Mannschaft am Montag morgen nachdem er erfahren hatte, daß er gegen Cottbus nicht im Tor steht, vor dem versammelten Kader von Fortuna Düsseldorf entschuldigt. Er will seinen Vertrag beim Bundesliga-Absteiger bis 2015 erfüllen. »Was in der Kabine passiert, bleibt auch in der Kabine«, sagte Rensing, der wohl eine Geldstrafe und eine Abmahnung erhalten wird. (sid/jW)

Unkaputtbar

Hamburg. Gojko Kacar vom HSV nennt seine Abschiebung in die U-23-Mannschaft des Bundesligisten in Sport Bild die »schwierigste Situation« seiner Karriere. Der Verein hat den Serben zum Wechsel aufgefordert. Andere Spieler wie Paul Scharner, Slobodan Rajkovic oder Michael Mancienne stehen ebenfalls zum Verkauf, dürfen aber weiterhin mit den Profis trainieren. »Hätte ich einen schlechter dotierten Vertrag, wäre ich sicher noch dabei. Jetzt wollen sie mir sagen, daß ich gehen soll«, analysierte der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler. »Aber mich macht der HSV nicht kaputt.« Kacar wurde 2010 für eine Ablösesumme von 5,5 Millionen Euro von Hertha BSC geholt. In der vergangenen Saison kam er nur zu drei Kurzeinsätzen. Sein Vertrag beim HSV, wo er rund 1,8 Millionen Euro pro Saison kassieren soll, läuft noch zwei Jahre.

(dpa/jW)

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