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Aus: Ausgabe vom 05.01.2013, Seite 16 / Aktion

Einheitsfront für Veränderung

Ökonomische Situation
Zeitung für Veränderer
Zeitung für Veränderer
Was die junge Welt von anderen überregionalen Tageszeitungen unterscheidet, haben wir an dieser Stelle schon öfter beschrieben. Dazu zählt auch eine besonders engagierte Leserschaft. Die sich von anderen vor allem durch ihre Lust auf Veränderung unterscheidet. Wer die herrschenden Verhältnisse im Lande und weltweit ganz in Ordnung findet und an Veränderung deshalb bestenfalls in Detailfragen interessiert ist, kann über die junge Welt nur den Kopf schütteln. Andere teilen unsere inhaltlichen Ansichten, finden aber die Artikel zu anstrengend und halten die dauerhafte Lektüre gar für geeignet, Depressionen zu befördern.

Nun gibt es die Möglichkeit, häßliche Realitäten aus den Medien zu verbannen, oder sie zumindest mit Pupsundrockundtrallalla zu vermischen, damit sie leichter erträglich scheinen. Weil sich die junge Welt aber schon aus Platzgründen auf das Wesentliche konzentriert, halten sie manche für zu dünn. Die meisten unserer Leserinnen und Leser sehen aber gerade darin ihre Stärke. Sie wollen Realitäten konzentriert abgebildet und von klarem Standpunkt aus analysiert sehen. Das befördert Wut und Einsicht in die Notwendigkeit von grundsätzlichen Veränderungen – aber auch die Lust auf solche.

Und weil das eine Zeitung wie die junge Welt notwendig macht, gibt es eine außergewöhnlich hohe Bereitschaft der Leserinnen und Leser, sich zu engagieren. Ihnen ist klar, daß Millionenetats aus Anzeigen für Werbung nicht zur Verfügung stehen. Und daß die Arbeit von Verlag und Redaktion professionell betrieben werden muß, was entsprechende Kosten verursacht. Die wiederum von den Nutzerinnen und Nutzern der Zeitung durch Abogebühren getragen werden müssen, wenn man Wert darauf legt, daß Unabhängigkeit von Kirchen, Parteien und anderen ökonomisch starken Interessengruppen gewahrt werden soll.

Solche Einsichten eint alle, die Jungen wie die Alten, die aus Ost und West, den Obdachlosen und den Hochschulprofessor, den Studenten und die Auszubildende, den Lokführer wie die Apothekerin. Das wissen wir aufgrund unserer Abodaten. Und das kann man jedes Jahr auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz im Januar in Berlin erleben, wo die etwa 2000 Besucherinnen und Besucher einen Querschnitt unserer Leserinnen und Leser darstellen. Deshalb sind an unserer Aktion »Dein Abo fehlt« nicht nur die Ergebnisse so erfreulich, sondern auch der Umstand, daß sie Dank der Aktivitäten von vielen Menschen mit sehr unterschiedlichen sozialen wie biografischen Hintergründen zustandekommen.

Das liegt auch an der Form unserer Aktion: Jeder kann sich beteiligen. Ein Abo abschließen oder spendieren. Oder ein Abo werben. Probeabos oder 13-Wochen-Abos verschenken. Genossenschaftsanteile zeichnen oder erhöhen. Auf die Möglichkeit des Kioskkaufes hinweisen. Anzeigen für die junge Welt in Rundbriefen und Medien unterbringen. Auf spannende Artikel hinweisen. Den jW-Shop nutzen. Bei Zeitungsverteilaktionen mitwirken. Um nur einige der Möglichkeiten zu nennen.

Die Aktion »Dein Abo fehlt« wird noch bis zur Rosa-Luxemburg-Konferenz am kommenden Samstag und die folgende Woche dauern. Ergebnisse verraten wir schon auf der Konferenz in der Berliner Urania kurz vor der Podiumsdiskussion (also voraussichtlich gegen 17.45 Uhr). Alle Beiträge, die uns bis Freitag der kommenden Woche erreichen, werden dabei berücksichtigt.

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