jW berichtet anders: Jetzt am Kiosk!
Gegründet 1947 Donnerstag, 19. Mai 2022, Nr. 116
Die junge Welt wird von 2629 GenossInnen herausgegeben
jW berichtet anders: Jetzt am Kiosk! jW berichtet anders: Jetzt am Kiosk!
jW berichtet anders: Jetzt am Kiosk!
Aus: Ausgabe vom 16.12.2010, Seite 16 / Sport

Fußball-Randspalte

Neandertaler

London. Joseph Blatter sollte zurücktreten, fordern britische Homosexuellen-Verbände. Der FIFA-Präsident hatte Homosexuelle aufgefordert, während der WM 2022 in Katar auf Sex zu verzichten – »aus Respekt« gegenüber dem Gastgeber, weil dort Homosexualität »illegal« sei. »Herr Blatter sollte seine Aussagen unverzüglich zurücknehmen und sich entschuldigen. Andernfalls sollte er zurücktreten«, sagte der Präsident des Zusammenschlusses der schwulen Fußball-Fans, Chris Basiurski. Denn »Viele Schwule und Lesben leben in Ländern, in denen ihnen die Todestrafe oder das Gefängnis droht, wenn sie entdeckt werden. Diese Menschen benötigen unsere Hilfe, unseren Respekt und unsere Unterstützung.« Der frühere Basketball-Profi John Amaechi bezeichnete Blatter als einen »ignoranten Neandertaler«. (sid/jW)

Endlich Dritter

Zürich. Wie bei der WM beendet die deutsche Nationalmannschaft das Fußballjahr 2010 auf dem dritten Platz der Weltrangliste. Im Dezember-Ranking des Weltverbandes FIFA zog der WM-Dritte an Rekord-Weltmeister Brasilien vorbei. In Führung liegt weiterhin Welt- und Europameister Spanien vor WM-Vize Niederlande. (sid/jW)

Das Team ist der Star

Frankfurt/Main. Zweitligist FSV Frankfurt will den Rücktritt von Geschäftsführer Bernd Reisig mit einer »Teamlösung« auffangen. Die bisherigen Prokuristen Clemens Krüger und Jens-Uwe Münker sowie der bisherige Sportchef Uwe Stöver übernehmen ab sofort gemeinsam die Geschäftsführung. Ihnen steht Vereinspräsident Julius Rosenthal zur Seite. Krüger sagte: »Bernd Reisig war jahrzehntelang das Gesicht des FSV Frankfurt. Sein Rücktritt ist ein herber Verlust für uns, der nicht mit einer Person aufgefangen werden kann«. Reisig war am Samstag zurückgetreten, weil weder der Verein noch die Stadt den Neubau der Haupttribüne des Stadions am Bornheimer Hang forcierten. (sid/jW)

Mehr aus: Sport