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Leserbrief zum Artikel Militarismus: Teststation für Neonazis vom 06.04.2021:

Frisches Blut

Frau Annegret Kramp-Karrenbauer, ihres Zeichen Verteidigungs- bzw. Kriegsministerin, hat den sogenannten Freiwilligendienst an der Waffe, Heimatschutz, vorgestellt und ist natürlich darauf stolz wie Bolle, ich nehme an, dass viele junge Menschen einfach keinen Bock haben auf den »Dienst an der Waffe«. Also muss ein neuer Freiwilligendienst her, um frisches Blut für die Bundeswehr zu rekrutieren. Soll so das Kriegsspiel an der Waffe attraktiver gemacht werden, was schnell zur bitterer Realität werden kann? Ich frage mich natürlich auch, ob diese Freiwilligen denn auch durchleuchtet werden, oder dürfen hier Neonazis auf Kosten des Staates das Schießen üben? Nun sollen diese »Freiwilligen mit der Waffe in der Hand« mit einer Besoldung von 1.400 Euro geködert werden, ich empfinde es als einen blanken Hohn gegenüber dem freiwilligen sozialen Jahr und den jungen Menschen gegenüber, die da mit ein paar Kröten abgespeist werden!
René Osselmann, Magdeburg
Veröffentlicht in der jungen Welt am 08.04.2021.
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
  • Vom Regen in die Traufe

    Da hat die Ultrakurz-CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer aber etwas gründlich missverstanden, als sie laut »Zitat des Tages« vom 1. April meinte, dass die Bundeswehr sich »in der Verpflichtung«...
    Bernhard May, Solingen