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Leserbrief zum Artikel Kommentar: Regierende Querdenker vom 17.03.2021:

Holla, die Waldfee

Dank an Sebastian Carlens für seine Analyse. Sehr nachvollziehbar stellt er heraus, dass es sich bei dem Hickhack um Impfstrategie, Zulassung, Nichtzulassung von diesem oder jenem Impfstoff um politische Schützenhilfe zum Erreichen einer dominanten Stellung auf dem Pharmamarkt handelt. Kapitalismus eben in seiner ekelhaftesten Ausprägung. Einmal mehr wird deutlich, dass das letzte, worum es geht, die Gesundheit der Menschen ist (den auch in Ihrer Zeitung zu lesenden Begriff »Volksgesundheit« verwende ich aus Gründen, die intelligente Menschen begreifen werden, nicht). Ginge es um die Gesundheit der Menschen, hätte man sich in der medizinischen Forschung von Anfang an mit den verheerenden Schäden, die das SARS-CoV-2-Virus verursachen kann, beschäftigt. Obduktionen beispielsweise hätten Klärung bringen können, wurden aber nicht durchgeführt und teilweise ausdrücklich verboten. Statt dessen kapriziert man sich auf den Krieg gegen ein Virus. Nun ja – Krieg, das können sie. Zumal damit auch noch reichlich Profit realisiert werden kann. Die Armen, die armen Länder der Welt, werden es bezahlen. Und die Profiteure haben sich mit dem eklatant unterfinanzierten Bündnis »Covax« auch nur notdürftig verschleiert. Dass Gesundheitsminister Jens Spahn in dem Artikel als ministeriell verkleideter Pharmalobbyist bezeichnet wird, der Gesundheitskoryphäe spielt – geschenkt. Er ist nicht der einzige Hochstapler, Karl Lauterbach – eine weitere Größe im Polittheater - war immerhin vor rund 20 Jahren in den Lipobay-Skandal verwickelt. Er war an Medikamentenstudien zum Cholesterinsenker Lipobay beteiligt, der schließlich 2001 von Bayer vom Markt genommen wurde, nachdem über mehrere Jahre das erhöhte Krebsrisiko dieses Medikamentes ignoriert worden war. Sein finanzieller Vorteil kann nachgelesen werden.
Im Zusammenhang betrachtet, ist der Artikel wohl als Kritik von links an den Maßnahmen der Regierung gemeint. Das fängt an bei solchen Äußerungen wie Masken hätten sich zum Schutz vor Infektionen bewährt (das Hin- und Heratmen von CO2,Viren, Bakterien, Pilzsporen hat sich dabei besonders »bewährt«; andere »Vorteile« kann man Statistiken zu Depressionen, Selbsttötungen, auch aus Kinderarztpraxen zu gestörten Kindern entnehmen), nicht geimpfte Tote werden gegen geimpfte Tote aufgerechnet. Verschwiegen wird auch hier, dass zu allen – immerhin nur vorläufig zugelassenen – Impfstoffen Langzeitstudien fehlen. Es werden Millionen als Testobjekte benutzt, ohne über ihren Status als Studienteilnehmer aufgeklärt zu sein, ohne über Risiken und Nebenwirkungen Kenntnis zu haben, ohne über Haftungsverpflichtungen Bescheid zu wissen, falls Gesundheitsschäden infolge der Impfung auftreten. Nicht zu vergessen der indirekte Druck von Entlassungen und anderen Nachteilen bei Nichtimpfung. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass diese Impfungen eben keine Impfungen sind, sondern es werden in Lipid-Nanopartikel verpackte Fremd-RNA-Sequenzen gespritzt, die in die Muskelzellen einwandern. Der andere Weg ist dann das Verabreichen eines genveränderten Schimpansenvirus.
So weit – so schlecht. Hier die Zahlen vom 15. März 2021 aus dem RKI-/DIWI-Register, Quelle Youtube-Plattform Free Truth Media am 16. März: aktuell positiv Getestete 133.473, hospitalisiert 2.842 (circa zehn Prozent der vorhandenen Intensivbetten). Seit März 2020: positiv Getestete 2.581.329, gesundet 2.374.200, verstorben 73.656 (an und mit Corona – letztere kann man ja mal rausrechnen). Meldung von dpa/AFP/jW, veröffentlicht in jW am 9. März: »Seit Montag steht jedem Bundesbürger einmal pro Woche ein Coronaschnelltest auf Staatskosten zu.« Macht 4.240.000.000 Tests im Jahr. Holla, die Waldfee. Da wird aber einer reich. Vorwärts nimmer, rückwärts immer. Es lebe Homo debilis.
D. Meisezahl
Veröffentlicht in der jungen Welt am 19.03.2021.
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