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Leserbrief zum Artikel Der schwarze Kanal: Abwägungsfragen vom 20.02.2021:

Der weise Kanal

Fakt ist: Seit dem 10. Oktober 2019 wird Biontech öffentlich als American Depository Shares (ADS) an der amerikanischen Börse Nasdaq Global Select Market unter dem Tickersymbol BNTX gehandelt. Die Bank der EU hatte Biontech im Dezember 2019 bereits einen Kredit über 50 Millionen Euro für die Forschung an Krebstherapien gewährt und war vom Team des Unternehmens beeindruckt. Einen weiteren Kredit über 100 Millionen Euro unterzeichnete die Europäische Investitionsbank im Juni 2020. Eine ergänzende Bemerkung zum Artikel: Es fehlt die Erwähnung, dass das Biotechunternehmen Biontech gemeinsam mit Pfizer und Fosun einen Coronaimpfstoff entwickelte. Der Bund unterstützt die Forschung mit 375 Millionen. (15.9.2020, Handelsblatt)
Weiterhin wäre es auch hilfsreich, um die Komplexität zu verstehen, wann und wie ein Pfizer-Biontech-Management zustande gekommen ist. Mitte März 2020 vereinbarte Biontech für die Erprobung und spätere Vermarktung Allianzen mit zwei Partnern: Fosun Pharma (Shanghai) für den chinesischen Markt und Pfizer für den Rest der Welt! (Pressemitteilung der Europäischen Kommission: »Coronavirus: Kommission genehmigt Vertrag mit der Biontech-Pfizer-Allianz zur Sicherstellung des Zugangs zu einem potentiellen Impfstoff.« Brüssel, 11. November 2020.) Zu den Geldgebern gehören das Strüngmann Family Office, Finanzinvestoren wie Fidelity, Invus, Salvia, die MIG-Fonds, Redmile und Janus Henderson sowie die Pharmafirma Eli Lilly und Co. (USA) als strategischer Investor. Nach der Mitte August vorgestellten Impfstoffkooperation ist mit Pfizer Inc. nun eine zweite US-Pharmafirma (?) an Biontech beteiligt.
Istvan Hidy

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