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Leserbrief zum Artikel Corona: Nutznießer der Krise vom 26.03.2020:

Unvorstellbare Datenmengen

Die Unterschiede in den Veröffentlichungen der Corona-Fallzahlen des Robert-Koch-Instituts und der Johns-Hopkins-Universität wurden in der Presse schon thematisiert. Die Essenz war, kurz gesagt: Das RKI veröffentlicht die gemeldeten Fälle, die JHU arbeitet mit nicht nur offiziellen Daten, sondern besorgt sich die Daten auch im Internet aus Meldungen der Gesundheitsämter und aus Twitter-Meldungen. Jetzt stellen sich mir einige Fragen:
– Ist die Datenerhebung der JHU legal, mit welchen Mitteln (Spionagesoftware oder vom Geheimdienst selbst) werden die Daten erhoben? Wo ist die Grenze zur Spionage? Wenn die Erhebungen legal sind, bekommt man eine Vorstellung von dem, was auf anderen Gebieten schon »legal« im Netz abschöpfbar ist.
– Die JHU veröffentlicht Daten für die ganze Welt. Unvorstellbar, welche Datenmengen dafür aus dem Netz gezogen werden müssen. Es ist nicht vorstellbar, dass diese Daten geprüft werden können oder abgeglichen, z. B. dass Daten aus verschiedenen Quellen nicht mehrfach verwendet werden.
Ich finde, diese Aspekte wären es wert, journalistisch beleuchtet zu werden.
Jens Weber
Veröffentlicht in der jungen Welt am 26.03.2020.
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