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Leserbrief zum Artikel Aus Leserbriefen an die Redaktion vom 11.07.2019:

Nicht gerecht

Reinhard Hopp wird m. E. der Lage Mexikos nicht gerecht, wenn er die Schaffung von Arbeitsplätzen für 40.000 Migranten an der US-Grenze als reine Ausbeutung verwirft. Mexiko gibt den Flüchtlingen – soweit und solange es das kann – doch genau das, was sie in den USA vergeblich zu finden hofften: die Möglichkeit durch Arbeit ihre Familien unterhalten zu können. Warum wird reflexartig Mexiko unterstellt, was hier in Deutschland gezielte Politik ist? Im Gegensatz zu unserer Regierung ist Obrador angetreten, um die Politik seines Vorgängers radikal zu ändern. Ob es ihm gelingt, bei einer derartig erstarkten Mafia seine Vorstellungen durchzusetzen, ist abzuwarten. Dass sein Anliegen auch so gemeint ist, zeigte auch die Nichteinmischung in die Regierung Maduros, statt dessen das Angebot zur Vermittlung. Wir neigen dazu, unsere langanhaltenden Missstände für »normal« zu halten und übersehen, dass Russland und China und Kuba eine grundsätzlich andere Haltung einnehmen.
Cornelia Praetorius
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
  • Scheinheilig

    Seenotrettung ist eine ernste Angelegenheit. Worüber Sie jedoch schreiben, hat mit Seenotrettung wenig zu tun. Die Flüchtlinge, wie Sie auch beschreiben, sind nicht auf See in der Not geraten, sondern...
    Istvan Hidy