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Leserbrief zum Artikel Ecuador liefert Assange aus: Assange verschleppt vom 12.04.2019:

Leuchtturm Assange

Als Julian Assange im Jahr 2012 nicht seinem Verstand, sondern seinem Gewissen folgte, wurde er für seine Tapferkeit im Angesicht des Todes durch folterlüsterne US-Spitzenpolitiker von der Menschheit bewundert, so auch von mir. Da sich nichts geändert hat an meinem großen Respekt vor seinem Mut, Beweise für Greueltaten der amerikanischen Geheimpolitik zu veröffentlichen, die in haarsträubenden Eroberungskriegen begangen wurden und werden, erinnere ich heute an die unmittelbare Todesgefahr Julian Assanges, wenn Politiker ohne Gewissen über sein weiteres Schicksal entscheiden dürfen: Er ist jetzt in der Hand Großbritanniens, das an vielem Unrecht beteiligt war. Die Weltöffentlichkeit ist aufgerufen, den Whistleblower dankend zu unterstützen und endlich lautstark Sanktionen für die bekanntgewordenen politischen Verbrechen zu fordern. Dies ist seit fast sieben Jahren überfällig, weil die wenigsten Politiker klar Stellung beziehen – aus Angst vor Konsequenzen, die im Vergleich harmlos wären.
Peter Richartz, Solingen
Veröffentlicht in der jungen Welt am 13.04.2019.