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Leserbrief zum Artikel Porträt: Arbeiterdarsteller des Tages: Uwe Hück vom 11.02.2019:

Pseudoproletarier

Wenn es etwas gibt, woran in der SPD noch niemals Mangel herrschte, dann an Opportunisten, Subalternen und Arbeiterverrätern. Das war schon 1914 so und ist auch im Jahre 2019 nicht anders. Schon die Eberts und Scheidemänner zog es gierig an den Tisch der Herrschenden. Dabei bemerkten sie nicht einmal, dass es lediglich der Katzentisch war, an dem sie gelegentlich für ein Weilchen Platz nehmen und ihren schäbigen Judaslohn empfangen durften. Das vorläufig erschreckendste und widerlichste Beispiel in dieser langen und unsäglichen Personalchronik ist ja wohl der »Genosse der Bosse«, dem man selbst nach vierzehn Jahren Sozialstaatszerstörung durch Hartz IV noch immer gestattet, sein zynisches Maul weit aufzureißen, statt ihn schon längst mit Schimpf und Schande aus der Partei ausgeschlossen zu haben.
Reinhard Hopp
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
  • Sekretär der Milliardäre

    Bitte nicht, jetzt geht der Hück auch noch in die Politik, als hätt’ er in der Wirtschaft nicht schon genug angericht’. Uns Uwe wird als Gesamtbetriebsratschef bei Porsche in Erinnerung bleiben, weil ...
    Volker Zorn