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Leserbrief zum Artikel Erinnerung an KPD-Mitbegründer: Rot, Schwarz, Neongelb vom 14.01.2019:

»Schmerzlicher Vorgang«

Die Sozialdemokratie tritt nach. Wolfgang Thierse vertritt nämlich die Ansicht, dass der Mord zum Wohle der Mehrheit geschah und lediglich als Stellvertretermord zu sehen ist:
»LVZ: Hat die Sozialdemokratie im Januar 1919 Schuld auf sich geladen?
Thierse: Ja, weil hier Menschenopfer zu beklagen waren. Doch es gab keine Mehrheit in der Bevölkerung für einen revolutionären Weg à la Bolschewiki. Es gab radikalisierte Elemente in der Arbeiterschaft. Die waren nun mit Waffengewalt zu besiegen. Das bleibt ein schmerzlicher Vorgang, auch im Rückblick, aber man kann doch wissen, dass der Weg, der dann eingeschlagen wurde, der bessere war.« (Leipziger Volkszeitung, 14.1.2019, Seite 13)
Patrick Büttner
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