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Leserbrief zum Artikel Dieselskandal: Am Pranger vom 04.12.2018:

Gipfel der Unverschämtheit

Soviel Frechheit muss man erst einmal besitzen. Obwohl die Fahrzeugindustrie im Dieselskandal den Kunden nach Paragraph 263 StGB nach Strich und Faden betrogen hat, muss sie nicht mit Strafe rechnen und bekommt sogar noch Hilfe von der Bundesregierung. Jetzt schiebt ihr diese noch einmal Milliarden in den Allerwertesten, indem sie die Folgen des Skandals aus Steuermitteln beseitigen lässt, die wiederum direkt denen zugute kommen, die die Hardware dafür produzieren. Und genau das sind die gleichen Gesellen, denen wir den ganzen Salat zu verdanken haben. Da hat der Verkehrsminister Scheuer, den wir nach seinem hoffentlich alsbaldigen Abgang sicherlich in einem der Vorstände oder Aufsichtsräte dieser Unternehmen wiederfinden werden, neben dem SPD-Altgenossen und Leider-nicht-Erzengel Gabriel, der sich schon weit früher lautstark für VW aus dem Fenster lehnte, ganze Arbeit geleistet. Wir können nur hoffen, dass sich bis zum Jahresende noch viel mehr Menschen finden, die diese Produzenten direkt verklagen. Mit der Unterstützung der gewählten Volksvertreter und der Exekutive dürfen sie ja leider nicht rechnen. Das ist zudem nur noch bis zum 31. Dezember 2018 aus Verjährungsfristgründen möglich. Langsam, aber sicher sollten die Menschen aber einmal stärker darüber nachdenken, wen oder was sie da in ihre Parlamente wählen.
Frank Dohrmann, Lillestrøm/Norwegen
Veröffentlicht in der jungen Welt am 04.12.2018.

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