Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2.500 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Einsendungen bitte an: leserbriefe@jungewelt.de

Nur Leserbriefe, die an diese Mailadresse geschickt werden, werden von uns berücksichtigt!

Per Post: junge Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin, Kennwort: Leserbriefe

 

Leserbrief zum Artikel Novemberrevolution: Was nötig ist vom 09.11.2018:

Was ist übrig?

100 Jahre nach der November Revolution sind wir an einem Punkt angelangt, der einen nachdenklich machen sollte. Denn 80 Jahre nach der Reichsprogromnacht sitzen wieder Nazis in den Parlamenten und missbrauchen für ihre menschenverachtende Ideologie die Straße. Aber wir haben in diesem kapitalistischen System noch eine andere Entwicklung, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen wird praktisch perfektioniert, und die Kluft zwischen Arm und Reich ist nicht mehr zu übersehen! Altersarmut, Kinderarmut, Menschen, die sich ihre Mieten nicht mehr leisten können, sind da nur drei Beispiele! Die Rüstungsspirale dreht sich immer weiter, und zwischen der westlichen Welt und Russland wird kräftig mit dem Säbel gerasselt! Das sind alles Entwicklungen, die uns fragen lassen sollten: Was ist von der Novemberrevolution 1918 noch übrig geblieben?
René Osselmann, Magdeburg
Veröffentlicht in der jungen Welt am 10.11.2018.

Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:

  • Es lebe die Revolution!

    Ja, sie lebe! Und es lebe das tätige Andenken an Rosa und Karl! Aber was habt Ihr Euch dabei gedacht, unter das Titelfoto zu schreiben: »Unter Führung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht erhoben si...

    Dietrich Lohse, Kiel
  • Sozialer Frieden

    Die SPD versucht sich gerade wieder in linker Rhetorik. Will sogar »Hartz IV« abschaffen. Im Bundestag feiern sie sich auch für eine neue Rentenreform. Ignoriert wird die Kritik in der Expertenanhörun...

    Herbert