Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2.500 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Einsendungen bitte an: leserbriefe@jungewelt.de

Nur Leserbriefe, die an diese Mailadresse geschickt werden, werden von uns berücksichtigt!

Per Post: junge Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin, Kennwort: Leserbriefe

 

Leserbrief zum Artikel Überraschung bei Akteneinsicht: Peinliche Gerichtspanne vom 01.11.2018:

Klassenjustiz

Was ist daran peinlich? Das ist Klassenjustiz. Der Beklagte muss heutzutage seine Unschuld beweisen und nicht mehr der Kläger. Und außerdem: Ein vorgefertigtes Urteil erspart dieser Klassenjustiz viel Arbeit. Es ist ein Gerichtssystem im Fließbandverfahren. Daher die schnelle Aburteilung oder der vorauseilende Gehorsam in Gestalt vorgefertigter Urteile; die BRD-Gerichte sind eh überfordert und kommen mit dem Bestrafen, dem unjuristischen Umsichschlagen nicht mehr hinterher. Peinlich für die Herrschenden ist es schon, dass sie sich wieder mal selbst entlarvten. Bloß die ge-Bild-ete Masse bekommt es nicht mit.
Joán Ujházy