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Leserbrief zum Artikel Kommentar: Kims Kür vom 13.06.2018:

Selbstinszenierung

Man sollte in dieser Angelegenheit allerdings nicht vergessen, wessen Kind dies Treffen ist. Wer die Politik Trumps seit geraumer Zeit beobachtet, muss zu der Erkenntnis kommen, dass diese Treffen mit diesem Presserummel auch seiner persönlichen Selbstinszenierung dienten. Donald Trump und die Republikaner haben in nächster Zeit eine Kongresswahl zu gewinnen, weiterhin kann ein Friedensprozess auch nur mit Südkorea praktisch umgesetzt werden, und die VR China hält immer noch die schützende Hand über Kim. Man sollte also einen vermeintlichen Erfolg Trumps nicht zu hoch hängen, denn man darf nicht vergessen, dass ein vermeintlicher Friedensnobelpreis für Trump die Krönung seiner Karriere wäre, wobei man hier zusätzlich erwähnen muss, dass er von seinen NATO-Partnern immer höhere Zahlungen verlangt und er die Kriegspolitik in Israel regelrecht anfeuert, was einem »Friedenswillen« erheblich widerspricht.
Georg Dovermann

Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:

  • Gibt es einen Plan B?

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    Fritz Dittmar, Hamburg
  • Neues Denken

    Dem Beitrag ist vollinhaltlich zuzustimmen. Die Wende in Korea resultiert aus dem Willen einer Mehrheit im Süden, die der Korruption der Stahlhelmfraktion zusammen mit einheimischen Konzernen (Samsung...

    Achim Lippmann