Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2.500 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Einsendungen bitte an: leserbriefe@jungewelt.de

Nur Leserbriefe, die an diese Mailadresse geschickt werden, werden von uns berücksichtigt!

Per Post: junge Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin, Kennwort: Leserbriefe

 

Leserbrief zum Artikel USA/Syrien: Trump bombt aufs Völkerrecht vom 16.04.2018:

An den Verhandlungstisch!

Der gemeinsame Angriff der sich selbst als demokratisch legitimierte Staaten bezeichnenden USA, Frankreich und Großbritannien auf ein souveränes Land ist entschieden zu verurteilen. Nur auf Verdachtsmomente für einen angeblichen Giftgasangriff gegründet, wird ohne UN-Mandat gebombt und damit das Völkerrecht mit Füßen getreten. Anstatt deeskalierend zu wirken, wird fleißig Öl ins kriegerische Feuer geschüttet. Eine unabhängige Bestätigung für die Vorwürfe gibt es nicht, aber die Bundesregierung begrüßt diese Luftschläge. Frau Merkel hält das Ganze noch für »berechtigt und angemessen«, und der neue sozialdemokratische Außenminister bläst ohne erkennbare Sachkenntnis ins gleiche Horn. Es kann einem angst und bange werden ob solcher auf Krieg und vorsätzliche Konfrontation gepolten Außenpolitik der USA und der anderen NATO-Staaten. Krieg löst keine Probleme, er schafft nur Tod, Elend und Leid. Deshalb muss, trotz unterschiedlicher Machtinteressen, auf eine friedliche, also diplomatische Offensive für Syrien und anderswo gesetzt werden. Politiker an den Verhandlungstisch!
Raimon Brete
Veröffentlicht in der jungen Welt am 17.04.2018.

Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:

  • Spielball der Interessen

    Die sich zuspitzenden außenpolitischen Verwicklungen sind mit gezielten sprachlichen Verwirrungen und begrifflichen Verunsicherungen verbunden. Tatsachen werden mit Vorurteilen, Realitäten von Wunschv...

    Siegfried Lietz
  • Unsicherheitsrat

    Ja, der UN-Sicherheitsrat hat mit einer 8:3:4-Mehrheit die russische Resolution zur Verurteilung der westlichen »Luftschläge« abgelehnt. Aber wer war das tatsächlich? Neben den drei westlichen Vetomäc...

    Volker Wirth
  • Wahres Gesicht

    Nach den völkerrechtswidrigen Angriffen auf Jugoslawien, Irak und Libyen machten sich die Vasallen der USA nach Syrien auf. Frau Merkel begrüßte diese illegale Aktion, angeblich wegen Vorwürfen, die d...

    Detlef Gross
  • Kumpanei der Lügner

    Da haben also die USA gemeinsam mit England und Frankreich einen völkerrechtswidrigen Raketenangriff auf Syrien betrieben. Und die Staatschefs der westlichen Wertegemeinschaft stehen voll hinter ihnen...

    Helmut Woda
  • Russland will Deeskalation

    Es ist erschreckend, wie unverantwortlich führende Politiker gegenwärtig handeln, um Kriege voranzutreiben, und ohne Hemmungen mit einer möglichen Weltkatastrophe spielen. Damit ist nicht nur Trump ge...

    Horst Neumann, Friedensinitiative Bad Kleinen
  • Schlechte Überschrift

    Inwieweit einen die Ereignisse des Wochenendes zu hintersinnigen sprachlichen Scherzen aufmuntern, sei auch dahingestellt. (...) Vielleicht hätte es eine klare, aber richtige Überschrift auch getan. K...

    Roman Stelzig
  • junge Welt bombt Grammatik

    Es mag unangemessen klingen, wenn man trotz des Ernstes der Lage auf sprachliche Korrektheit insistiert. Aber auch ein richtiges Anliegen muss nicht wie ein Analphabet daherkommen. (Und ein politische...

    Roman Stelzig
  • Am Rande der Katastrophe

    Einige Gedanken zur aktuellen Kriegsgefahr: Wie nahe die Welt vor kriegerischen Katastrophen steht, haben die letzten Tage im Syrien-Konflikt gezeigt. Die Ankündigung des derzeitigen EU-Wunderwuzzis M...

    Wilfried Bader
  • Besonnenheit versus Spiel mit dem Feuer

    Wir haben auf der einen Seite die westlichen Staaten, die wahrscheinlich mittels ihrer Geheimdienste eine Giftshow nach der anderen inszenieren. Die schmierige Show – ob die nun wirklich in Duma gedre...

    Achim Lippmann