Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2.500 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Einsendungen bitte an: leserbriefe@jungewelt.de

Nur Leserbriefe, die an diese Mailadresse geschickt werden, werden von uns berücksichtigt!

Per Post: junge Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin, Kennwort: Leserbriefe

 

Leserbrief zum Artikel Überwachung: Digitale Heimsuchung vom 02.12.2017:

Gläserner Mensch

Wie wurde und wird nicht immer über die DDR geschimpft und hergezogen, was sie mit ihrer Stasi doch für ein Überwachungsstaat gewesen sei. Unser jetziger Bundesinnenminister Thomas de Maizière von der CDU hat zumindest gut von der DDR und der Stasi gelernt und will die Überwachung nun sogar ausweiten. Sind die neuen Pläne nicht ein Eingriff in die Privatsphäre? Denn wer Firmen in seine Überwachung von Privatpersonen einbeziehen will, sollte künftig, wenn es um die DDR geht, nicht mehr von einem Überwachungsstaat reden, das ist mehr als unglaubwürdig. Im allgemeinen sind noch die Maßstäbe zu hinterfragen, ab wann der Staat der Meinung ist, jemand überwachen zu müssen. Ab wann fällt man in das Raster von BND und BKA? Der Mensch wird immer mehr zu einem gläsernen Menschen, irgendwann weiß der Staat auch, wann wer wie oft sein WC benutzt hat.
René Osselmann
Veröffentlicht in der jungen Welt am 05.12.2017.

Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:

  • Schlimme Aussichten

    Innenminister sind notorisch unbeliebt. Bei Thomas de Maizière kommt hinzu, dass er seinem Amt nicht gewachsen ist. Er marschiert stramm auf dem antidemokratischen Kurs einiger seiner Vorgänger weiter...

    Armin Pieroth
  • Terrorhysterie

    Pünktlich zur Innenministerkonferenz taucht auf dem Potsdamer Weihnachtsmarkt ein ominöses Päckchen mit einem Böller und einer Packung Nägel auf. Alle schreien Terror (…). Lieber Innenminister, hilf! ...

    Wieland König
  • Weg frei in die Diktatur

    Bei de Maizière kommt hinzu, dass er seinem Amt nicht gewachsen ist. Er marschiert stramm auf dem antidemokratischen Kurs einiger seiner Vorgänger weiter. Bürgerliche Freiheiten werden eingeschränkt, ...

    Armin Pieroth