Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Sa. / So., 25. / 26. Mai 2019, Nr. 120
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben

Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2.500 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Einsendungen bitte an: leserbriefe@jungewelt.de

Nur Leserbriefe, die an diese Mailadresse geschickt werden, werden von uns berücksichtigt!

Per Post: junge Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin, Kennwort: Leserbriefe

 

Leserbrief zum Artikel »My Dress is not a Yes« vom 12.08.2011:

Kritik am Klassismus

Weshalb soll Kritik am Klassismus nicht marxistisch sein? Bzw. was nützt ein marxistisches Dogma, welches die Überschneidung von Klassismus und Sexismus ausblendet? Die Furees, ein feministisches Lesbenkollektiv aus New York, kritisierten vor vierzig Jahren den Mittelschichtsprotest. Als Arbeitertöchter kritisierten sie, das sie und ihre Schwestern als Schlampen gemobbt wurden, während die Mittelschichtstöchter als sexy und gleichzeitig anständig wahrgenommen wurden. Diese Thematik gehört nicht zum Kernthema des Marxismus, hat aber für die Klassenreproduktion eine wichtige Bedeutung. http://goo.gl/bzJlA
Andreas Kemper