Nachdem die US-Regierung russische Staatsmedien als Agenten bezeichnete, wurden diese von Google und Meta gesperrt. Betroffen ist auch die linke Medienplattform Red Media – der Tagesspiegel diente als Stichwortgeber.
Der US-Konzern Meta sperrt auf Washingtons Geheiß russische Medien – getreu dem Motto: Lies, hör und sieh, was wir dir liefern, schau nicht über den Zaun, da lauert das Böse.
Die Atomenergiebehörde IAEA ist über die Gefahrenlage in der Nähe von Kernkraftwerken im russisch-ukrainischen Kriegsgebiet besorgt. Russland und die Behörde arbeiten in der nuklearen Sicherheitsfrage weiter zusammen.
Fest steht: Der syrische Präsident Baschar Al-Assad hat den Machtkampf gewonnen. Nun erwägt die Atomenergiebehörde IAEA aufgrund der befriedeten Situation ein Ende der Sondermission zum Schutz von Nuklearanlagen.
Sri Lanka wählt am 21. September einen neuen Präsidenten. Es ist die erste Wahl seit der großen Wirtschaftskrise und der durch Massenproteste erfolgten Absetzung des alten Staatschefs 2022.
Olaf Scholz beim »Z5 plus 1«-Gipfel. Die Kooperation mit zentralasiatischen Staaten sei ein »strategisches Ziel«. Es geht um wirtschaftliche Vorteile, aber auch um die Konkurrenz mit Russland und China.
Der US-Konzern vertagt seine Pläne für »Megafab« bei Magdeburg. Die Ampelkoalition weiß nicht, wohin mit vakanten Milliardenbeihilfen. Klar scheint, die EU-Chipstrategie ist futsch.
Das ist ideal für die Bosse, Berlin ist eine Billiglohninsel. Die Gewerkschaft NGG fordert einen höheren Mindestlohn. Hunderttausende Beschäftigte würden laut Studie davon profitieren. Auf einen Schlag.
Am Montag (Ortszeit) haben Indigene im bolivianischen Hochland begonnen, Straßen zu blockieren und den Rücktritt von Präsident Luis Arce und Vizepräsident David Choquehuanca zu fordern.
Drei Aktivisten von der panafrikanistischen Bewegung drohen fünf Jahre Haft. Sie haben den Ukraine-Krieg klar eingeordnet und sollen nun den Denkzettel dafür verpasst bekommen.
Die Regierung verbreitet womöglich falsche Meldungen eines TV-Senders über Hinrichtungen Minderjähriger in der Demokratischen Volksrepublik Korea. Ein Abgeordneter deckt dies auf – doch ändern tut sich nichts.
Der rechte Präsident will die unter Correa verbotenen US-Militärstützpunkte per Verfassungsreform erneut möglich machen. Die Weichen dafür hat er schon mit Stärkung der »sicherheitspolitischen« Zusammenarbeit gestellt.
Der britische Premier nimmt sich Melonis Abschottungspolitik zum Vorbild. Für die rechte Regierungschefin kommt der Besuch gelegen, um den Druck auf die Justiz im Prozess gegen ihren Vizepremier Salvini zu erhöhen.
Das deutsch-kenianische Migrationsabkommen zementiert die neokolonialen Verhältnisse. Ein Gespräch mit Gathanga Ndung’u vom Mathare Social Justice Center in Nairobi.
Einmaleins des Klimawandels: Höhere Meerestemperaturen führen zu Hochwasser in Europa, zu schweren Unwettern in Afrika und Fernost. Der Katastrophenschutz ist auch in der BRD unterfinanziert.
Eine Metapher macht Schwieriges einfach. Sie kann das aber nur, weil sie selbst nicht einfach ist. Ihre Definition erweist sich als kompliziert und muss in Stufen vorgenommen werden.
Viele Siedlungen jenseits der Donau dienten in der Zwischenkriegszeit der Selbstversorgung. Im Roten Wien gab es dafür staatliche Unterstützung. Sie boten auch Kommunisten Schutz vor faschistischen Häschern.
Kapitalismus und Klimawandel eint, dass ihre Verwerfungen die Verwundbarsten am härtesten treffen. Nötig ist ein Kampf, der die Menschheit von beidem befreit. Nachhaltigkeit gibt es nur im Sozialismus.
Die Milliardensubventionen des »Inflation Reduction Act« sollten in den USA vorgeblich dem Ziel der »Klimaneutralität« dienen. Nach zwei Jahren Laufzeit fällt ihre Konsequenz diesbezüglich bescheiden aus.
Climate Engineering oder auch Geoengineering ist längst Teil des Diskurses zum Klimawandel. Es soll dessen Auswirkungen angeblich verringern, dient jedoch vor allem dem »Weiter so«.
Der ostafrikanische Staat ist für die »Wasserstoffstrategie« der EU bedeutsam. Vor allem letztere dürfte von der »Partnerschaft« profitieren. Die Bundesrepublik investiert bereits eifrig.
Mit dem Anstieg des Meeresspiegels erodieren die Böden. Verbliebenen Äckern droht Versalzung. 17 Millionen Menschen müssen um Existenzgrundlagen fürchten.
Solarenergie ist eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg hin zu einer »klimaneutralen« Wirtschaft. China ist dort wie beim Ausbau der »Erneuerbaren« generell vorn, wird aber international ausgebremst.
Die Folgen des Klimawandels betreffen besonders die afrikanischen Staaten. Projekte zur »nachhaltigen« Entwicklung des Westens auch. Er ist in beiden Fällen sowohl Verursacher als auch Profiteur.
Wie können reiche Industrienationen für Klimaschäden bei ärmeren Staaten aufkommen? Dazu erschien im August 2024 ein Dossier. Ein Gespräch mit dem Leipziger Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V.
Außerdem: Das Kulturforum Türkei–Deutschland ruft den Unionskanzlerkandidaten Friedrich Merz dazu auf, sich bei seiner Türkei-Reise für die Freiheit der politischen Gefangenen einzusetzen.
Jetzt wird alles anders. Der 21jährige Argentinier Franco Colaptino hat am Sonntag nach dem tollen Auftakt in Italien beim GP von Aserbaidschan sein zweites Formel-1-Rennen absolviert.