jW online spezial: Havanna2011-Blog

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    04.03.2011, 20:00 Uhr

    Granatwerfer in Havanna

    Samuel Wanitsch, Vereinigung Schweiz–Cuba
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    Janet Cruz, Speerwerferin aus Kuba: »Der spinnt!«
    Wie ein Pressefoto mit dem entsprechenden Kommentar zur Hetze gegen Kuba genutzt wird
    Kurz vor der Fußball-WM fällt das Bild einer Speerwerferin in der Aargauer Zeitung (Schweiz) vom 10. Juni 2010 besonders auf. Die Athletin ist in der Bewegung festgehalten, wie sie eine »blinde« Granate wirft. Der Kolumnisten-Kommentar: »Yanet Cruz ist Speerwerferin. Dazu Kubanerin.
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    27.02.2011, 17:00 Uhr

    Eine Pena fuer Benny

    Katja, Katja und Jonas
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    Pena im Sala Ateneo
    Auch in Cienfuegos wird die Buchmesse von zahlreichen Kulturveranstaltungen begleitet. Gestern hat es uns am spaeten Nachmittag ins Teatro Tomas Terry gezogen. Zum 48. Todestag des kubanischen Musikers Benny More, der aus einem Vorort dieser Stadt stammt, wurde eine Pena veranstaltet. Unter anderem wurde das Buch "Una Guitarra, un buen amor" mit einer Sammlung 100 Lieder der Nueva Trova-Vertreter Silvio Rodriguez und Pablo Milanes vorgestellt. Besonders beeindruckt aber hat uns das musikalische Programm vor einer traunhaften Kulisse - der im Abendlicht durchflutete Saal Ateneo des Theaters am Parque Marti. Unser dreier persoenlicher Star war ein neunjaehriges Maedchen, die virtuos Geige spielte. In Gitarrenbegleitung eines aelteren guitarrero ueberraschte sie mit einer ausdrucksstarken Stimme. Ihr stolzer Vater, ebenso Musiker, haelt seine Tochter fuer ein normales Kind. Dank der kubanischen Revolution habe jedes Kind die Moeglichkeit, seine musischen Faehigkeiten zu entwickeln und zu leben. Ein wunderbarer Abschluss in Cienfuegos. 
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    27.02.2011, 16:00 Uhr

    Wiedersehen in Cienfuegos

    Katja, Katja und Jonas
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    Stars der Feria - die Kinder
    Noch bis zum 6. Maerz reist die 20. Internationale Buchmesse Cuba 2011 durch die Provinzen der Insel. Gerade erst erfolgreich und etwas kaputt die Feria in Havanna hinter uns gelassen, treffen wir just bei der Ankunft in Cienfuegos wieder auf sie. Nur ist hier alles etwas beschaulicher. Es gibt ein paar blaue Pavillons auf dem Prado und einige Buchlaeden, die speziell fuer das Literaturfest eingerichtet wurden. Die Freude und das Interesse der Lesehungrigen fallen aber nicht geringer als in der kubanischen Hausptstadt aus. Mittelpunkt der Buchmesse ist der Tesoro de Papel auf dem Einkaufsboulevard, eine Buehne mit umfangreichem Kulturprogramm fuer jung und alt. Die Stars sind hier die Kinder.
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    23.02.2011, 10:30 Uhr

    Keine Pyramiden in Havanna

    André Scheer, Havanna
    In Kuba träumen einige »Dissidenten« vom Volksaufstand. Ein Echo finden sie nicht
    Der spanischsprachige Kanal des US-Nachrichtensenders CNN eröffnete seine Informationen am Montag mit einer Nichtmeldung. Frustriert stand die Korrespondentin im Park des 13. März, unweit des Revolutionsmuseums im Herzen der kubanischen Hauptstadt, und mußte berichten, daß es nichts zu berichten gab.
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    21.02.2011, 18:00 Uhr

    Probleme im Literatur-Alltag

    André Scheer, Havanna
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    Auf der Cabaña in Havanna hat die Buchmesse ihre Tore geschlossen, jetzt tourt sie durch die kubanischen Provinzen
    Kuba: Buchmesse in der Hauptstadt zu Ende gegangen. Kritik am Handel
    Die Internationale Buchmesse in Havanna ist am Sonntag zu Ende gegangen. Auch am Wochenende strömten Zehntausende in die alte Festung »La Cabaña«, die mit ihren Kanonenrohren über der Hafeneinfahrt der kubanischen Hauptstadt thront.
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    20.02.2011, 17:00 Uhr

    Alles muß raus!

    André Scheer
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    19.000 zweisprachige jW-Sonderausgaben sind verteilt
    Bei der Buchmesse läuft der große Ausverkauf. Heute ist der letzte Tag der Feria in der Cabaña, der historischen Festung über der Altstadt Havannas. Während auch wir eifrig dabei sind, die letzten Exemplare der zweisprachigen jW-Sonderausgabe unter die Leute zu bringen - 19.000 Exemplare haben wir in den vergangenen zehn Tagen verteilt -, bereiten sich die kubanischen Kolleginnen und Kollegen darauf vor, mit der Buchmesse auf Reisen zu gehen.
    Bis zum 6. März gehen die Verlage mit ihren Büchern auf Tournee durch die Provinzen Kubas. In Pinar del Río, Santiago de Cuba, Guantánamo, Cienfuegos und vielen anderen Städten haben die Menschen dort so ebenfalls die Chance, in den zahlreichen Neuerscheinungen zu stöbern, ohne extra die Reise nach Havanna antreten zu müssen.
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    19.02.2011, 16:00 Uhr

    Geburtstagsfeier unter Palmen

    André Scheer
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    Gerardo Alfonso singt für Cuba Sí
    Livemusik von Gerardo Alfonso und seiner Gruppe, einige Reden, gutes Essen und der eine oder andere Schluck guten kubanischen Rums - so feierte die AG »Cuba Sí« am Freitag in Havanna ihren 20. Geburtstag. Schauplatz dieses Treffens alter Freunde aus Kuba und Deutschland war das »Haus der Freundschaft«, eine Begegnungsstätte des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP).
    Im Garten der alten Villa war unter Palmen die Bühne aufgebaut, davor reihten sich Tisch an Tisch, an denen neben den in Havanna anwesenden Mitgliedern von »Cuba Sí« auch viele Weggefährten aus den vergangenen zwei Jahrzehnten vertreten waren, die auf alte Zeiten anstießen und neue Projekte diskutierten.
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    18.02.2011, 20:00 Uhr

    Eine Peña in Cuhae

    Marion Leonhardt
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    Solidarität mit den fünf Kubanern
    Bei  brütender Mittagshitze ist Aufbruch von der Cabaña Richtung Cuhae. Drei Busse und zwei Stunden später erreichen wir die Technische Universität am Rande der kubanischen Hauptstadt. Sattgrüne Landschaften und bunte Häusergruppierungen sind an uns vorbeigezogen und nur das große Hinweisschild »Internationaler Flughafen Jose Marti« schafft etwas Orientierung.
    Die Peña - eine Zusammenkunft von Künstlern und Aktivisten – zu Ehren der »Los Cinco«, der fünf widerrechtlich in den USA inhaftierten kubanischen Antiterroristen, hat schon begonnen. Leise schleichen wir nach der ersten Rede auf unsere Plätze.
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    18.02.2011, 19:00 Uhr

    Ein Buch für vier Tage

    Johannes Schulten, Havanna
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    Man nennt ihn auch den kubanischen Krimigott
    Ein Trotzki-Roman für Papierschnipsel: Auf der Buchmesse in Havanna stellte Leonardo Padura sein neues Werk vor. Leonardo Padura ist kubanischer Krimigott und der erfolgreichste Literaturexport des Landes. Auf der Insel sind seine Bücher rar, öffentliche Lesungen selten.
    Schon zur Eröffnung der Buchmesse wurde getuschelt. Wird Padura persönlich kommen? Wie viele seiner Bücher kann man kaufen? Gemessen am Bekanntheitsgrad des Autors war die Veranstaltung, auf der er seinen jüngsten Roman »Der Mann, der Hunde liebte«, vorstellen sollte, relativ klein im Programm angekündigt.
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    18.02.2011, 19:00 Uhr

    »Nie werden wir privatisieren«

    Interview: André Scheer, Havanna
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    Abel Prieto
    Kuba: Trotz der Reformen wird der Markt nicht darüber entscheiden, wie sich die Kultur entwickelt. Staat behält Macht über grundlegende Produktionsmittel. Ein Gespräch mit Abel Prieto
    Abel Prieto ist Kultur­minister der Republik Kuba

    Die 20. Internationale Buchmesse 2011 in Kuba, die am Sonntag in Havanna zu Ende geht und dann durch die Provinzen des Landes reist, findet in einer für das Land komplizierten Situation statt. Welche Bilanz ziehen Sie vor diesem Hintergrund?

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    18.02.2011, 18:30 Uhr

    Arthouse mit viel Sex

    Johannes Schulten
    Kino Payret im Zentrum von Havana
    Kino Payret im Zentrum von Havana
    Kubanisches Kino ist mir völlig unbekannt. Außer der Antidiskriminierungskomödie „Erdbeeren und Schokolade" habe ich noch nie einen kubanischen Film gesehen. Natürlich kenne ich auch Wim Wenders´ „Buena Vista Social Club", aber der ist ja nicht kubanisch.
    Eine Bekannte aus Havanna sagt, sie liebe das nationale Kino. Allerdings seien die Filme immer  künstlerisch ambitioniert. Einfache Komödien, Action oder was sonst so unter Entertainment fällt, gebe es kaum.
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    18.02.2011, 17:00 Uhr

    Wer ist der Dritte?

    Jonas Pohle
    UJC
    Emblem der UJC
    Auf dem Weg vom Revolutionsmuseum führte der Weg vorbei an einem Büro des kommunistischen Jugendverbandes UJC (Unión de Jóvenes Comunistas), deutlich erkennbar durch das Emblem. Neben Ernesto Che Guevara und Camilio Cienfuegos ist dort noch eine drittes Konterfei abgebildet. Die Gruppe rätselte, welche Person sich hinter dem Kopf versteckt. Eine kurze Frage am Empfang sollte das Rätsel lösen. Führte aber dann doch zu einer Überraschung. Die zwei Personen am Empfang konnten nicht helfen. Schnell wurde zum Telefon gegriffen, um die Frage der wissbegierigen Touristen zu befriedigen.
    Es handelt sich um Julio Antiono Mella (1903 - 1929), kubanischer Studentenführer und Mitbegründer der Kommunistischen Partei Kubas. Im Jahre 1923 wurde Mella zum Vorsitzenden der kubanischen Studentenverbandes FEU gewählt und führte den Ersten Nationalen Studentenkongress durch. In Folge von politischer Verfolgung mußte er Kuba verlassen und wurde 1929 von den Agenten des kubanischen Diktators Diktators Gerardo Machado in Mexiko ermordet.
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    16.02.2011, 23:00 Uhr

    »Die Welt sollte eine Familie sein«

    Arléen Rodríguez und Rosa Míriam Elizalde, Granma Internacional
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    Fidel Castro im Gespräch mit Teilnehmern der Buchmesse
    »Wenn ich davon spreche, die Menschheit zu retten, ist das nicht im Sinne von Jahrhunderten oder Jahrtausenden (…) Die Menschheit zu retten, muss jetzt begonnen werden«, sagte der frühere kubanische Präsident Fidel Castro am gestrigen Dienstag bei  einem Gespräch mit Schriftstellern, die derzeit an der Internationalen Buchmesse in Havanna teilnehmen. Die vom kubanischen Fernsehen übertragene Veranstaltung erstreckte sich über mehr als fünf Stunden. Neben Fidel saßen Kubas Kulturminister Abel Prieto und die Präsidentin des Kubanischen Buchinstituts, Zuleika Romay, auf dem Podium im Palacio de las Convenciones.
    »Unsere Gattung hat nicht gelernt, zu überleben«, warnte Fidel. Die Antworten auf die dramatischen Probleme, denen der Planet gegenüber stehe, »können nicht aufgeschoben werden«, fügte er hinzu.
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    16.02.2011, 22:00 Uhr

    Überzeugungstäterinnen

    Katja Klüßendorf
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    Unter Kolleginnen: junge Welt bei der Granma Internacional
    »Wir sind einfach mutige Zeitgenossinnen«, sagen Rosi, Ute und Sophie bescheiden und mit einem zwinkernden Auge von sich selbst. Sie hätten weder eine journalistische Ausbildung, noch seien sie professionelle Übersetzerinnen. Als Autodidaktinnen erstellen sie trotzdem seit 1994 die deutsche Ausgabe der »Granma«, dem Parteiorgan der Kommunistischen Partei Kubas.
    Tritt man in ihr kleines Büro in der sechsten Etage eines Gebäudekomplexes am Platz der Revolution, versteht man, was sie mit »mutig« meinen. Zwei von der Zeit überholte Computer für drei Kolleginnen und einige betagte Wörterbücher sind ihr ganzes Handwerkszeug, um monatlich die Zeitung aus den wichtigsten in Cuba veröffentlichten Artikeln zusammenzustellen. Derzeit hat die deutsche »Granma Internacional« noch eine Auflage von etwa 1.700 Exemplaren, wovon um die 1.300 Stück nach Deutschland an die Abonnenten, Solidaritätsgruppen und die Botschaft Kubas gehen. Die restlichen Zeitungen werden auf der Insel in einigen Hotels, Restaurants und im Kubanischen Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) ausgelegt. Allerdings gibt es in der Führungsetage des Hauses vage Überlegungen, ob angesichts der fallenden Auflage die Printausgaben der »Granma Internacional« in den verschiedenen Sprachen noch sinnvoll sind oder besser die Internetpräsenzen ausgebaut werden sollten.
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    16.02.2011, 18:00 Uhr

    Kuba - Land der Kinder

    Marion Leonhardt
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    Alles für die Kinder

    »Alles für die Kinder« ist das Motto in Kuba. Das macht sich in der Statistik bemerkbar: Mit 5,3 pro 1000 Geburten hat Kuba eine der niedrigsten Kindersterblichkeitsraten weltweit. 98,6 Prozent der Kinder besuchen erfolgreich die Schule. Dazu kommen kostenlose und flächendeckende Versorgung mit Kindertagesstätten und eine hervorragende Gesundheitsversorgung – gerade auch für die Kleinen.

    Jegliche Statistik verblaßt aber, wenn man den Kindern - mit ihren Eltern oder als Schulklasse – auf der Buchmesse begegnet. Gelesen wird in jedem Winkel auf der Cabaña,  da, wo gerade ein Plätzchen zum Ausruhen ist.

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    16.02.2011, 17:00 Uhr

    CTC und ver.di Berlin-Brandenburg intensivieren ihre Zusammenarbeit

    Katja Boll und Jonas Pohle
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    Im Gespräch bei der CTC
    Wie bereits in den vergangenen Jahren trafen sich die Gewerkschaftsvertreter des Berliner Büros Buchmesse Havanna, die eine Säule der deutschen Delegation repräsentieren, mit Kollegen des kubanischen Gewerkschaftsdachverbandes CTC (Central de Trabajadores de Cuba).
    Es begrüßten uns Raymundo Navarro Fernández, Mitglied im Sekretariat, und Manuel Montero Bistilleiro von der Abteilung für internationale Beziehungen.
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    15.02.2011, 19:00 Uhr

    ALBA enttäuscht

    André Scheer
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    Die Flaggen der ALBA-Länder am Eingang der Buchmesse
    Die Jubiläumsausgabe der Buchmesse in Havanna, gewidmet dem 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Südamerikas und den Kulturen der Mitgliedsländer in der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) - diese Konstellation hat die Erwartung an die Veranstaltung wachsen lassen. Leider gelingt es der Messe in diesem Jahr nicht, diesen Erwartungen gerecht zu werden.
    Im vergangenen Jahr war Rußland Ehrengast der Buchmesse. In einer großen Halle stellten zahlreiche Verlage aus dem Riesenland ihre Bücher aus, eine Fotoausstellung erinnerte an die Beziehungen Kubas zu Rußland bzw. zur Sowjetunion. An der Eröffnungsveransatltung nahm der russische Außenminister Lawrow teil. Daran anzuknüpfen ist ALBA in diesem Jahr nicht gelungen.
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    13.02.2011, 23:00 Uhr

    Einen Cuba Libre auf das Berliner Wasser!

    Claudia Schröppel
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    Tankwagen mit Trinkwasser für die Buchmesse in Havanna
    Selbst während der Buchmesse in Havanna lassen uns die Geschehnisse aus Berlin nicht kalt. Mit Freude haben wir mitbekommen, daß das Berliner Wasser-Volksbegehren, welches die vollkommene Offenlegung der Vertragsinhalte bei der Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe gefordert hat, haushoch gewonnen hat: 98,5 % haben mit »Ja« gestimmt - »Das ist ja fast wie in Kuba«.
    Hier in Havanna ist das Wasser, wie andere strategische Komponenten, in Volkshand. Auch das Telekommunikationsunternehmen ETECSA, das als Joint Venture zwischen Kuba und Italien gegründet worden war, ist seit zwei Wochen wieder vollständig verstaatlicht.  Kuba hat alle Anteile vom italienischen Partner zurückerworben. 
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    13.02.2011, 21:00 Uhr

    Mit Fidel Castro um die Welt

    André Scheer
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    Luis Baez bei der Buchpräsentation
    Tausende, Zehntausende, Hunderttausende haben am Wochenende die Festung gestürmt, die altehrwürdige Cabaña über der Altstadt Havannas ist fest in der Hand der Lesehungrigen. Vor allem Kinder jeden Alters hocken auf den groben Steinmauern und schmökern in ihren gerade erhaltenen Büchern. Auch der Stand des Berliner Büros Buchmesse Havanna mit der jungen Welt, zahlreichen Verlagen und Cuba-Soligruppen aus Deutschland und der Schweiz ist umlagert - besonders, wenn Katja und Claudia mal wieder beginnen, Tiere aus Luftballons zu knoten.
    Der Journalist Luis Baez stellte am heutigen Sonntag sein neues Buch »Fidel por el mundo«, auf Deutsch etwa: Fidel um die Welt, vor. Der über 600 Seiten starke Brocken ist erst vor zwei Tagen aus der Druckerei gekommen, und beinhaltet Berichte des 1937 geborenen Journalisten, der Fidel Castro praktisch seit dem 1. Januar 1959 auf seinen Reisen begleitet hatte, zunächst als Reporter der Zeitung »Avance« und der Zeitschrift »Bohemia«, später für »Revolución« - der Zeitung der Bewegung 26. Juli - und der aus ihr hervorgegangenen »Granma« sowie für die Agentur Prensa Latina.
  • edición especial
    12.02.2011, 21:00 Uhr

    Vielen Dank für viel Arbeit!

    André Scheer
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    Interessierte Leser
    Ein ganz besonderer Dank geht in diesem Jahr an Mónica Zurbano López und Gretel García Pieiga, die es geschafft haben, die aktuelle Sonderausgabe unserer Zeitung in Rekordzeit und in gewohnt guter Qualität zu übersetzen, so dass wir sie mit grossem Erfolg auf der Buchmesse verteilen können.
  • Berichte
    12.02.2011, 18:00 Uhr

    Von großen Damen - junge Welt präsentierte „Zucker und Salz" in Havanna

    Katja Klüßendorf
    Havanna erlebte »Zucker und Salz«
    Havanna erlebte »Zucker und Salz«
    „Den Film könnte ich immer wieder schauen", sage ich. Und auch meine Nachbarin im Kinosessel wischt sich vor lauter Rührung und leicht verschämt Tränen aus dem Gesicht.
    Nach der Vorführung von „Azúcar y Sal" (Zucker und Salz) verrät mir Angela, eine der der vier kubanischen Protagonistinnen im Film, mit einem herzlichen Lachen, dass es ihr nicht anders ginge. Dabei habe sie ihn schon mehr als 25 Mal während der Filmreise durch Deutschland, Luxemburg und Schweiz vergangenen Herbst gesehen. Unter anderem auch in der Ladengalerie der jungen Welt in Berlin, Medienpartner der Tour, wo bei Rum und Empanadas die Idee für diese Vorstellung am 11. Februar im Pabellón Cuba im Rahmen der kubanischen internationalen Buchmesse gesponnen wurde.
  • Blog
    12.02.2011, 18:00 Uhr

    Umtriebige Stiftungen

    Marion Leonhardt
    Wolfgang Gehrcke (Die Linke) und Dietmar Koschmieder (Verlag 8.
    Wolfgang Gehrcke (Die Linke) und Dietmar Koschmieder (Verlag 8. Mai) am Rande der Cuba-Sí-Veranstaltung
    Was treiben deutsche und US-amerikanische Stiftungen in Lateinamerika? Aber vor allem: In wessen Interesse engagieren sie sich dort? Dies debattierten auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft in der Partei Die Linke, Cuba Sí, vor rund 30 Zuhörern am ersten Tag der Feria der Journalist Ingo Niebel, Wolfgang Gehrcke (MdB,  Die Linke) und der kubanische Europaexperte Francisco Brown.
    Während ihr offizieller Auftrag der „Export" von Demokratie nach außen sei, so Moderator  Harald Neuber, sei ihre wesentliche Funktion die Wahrung der ökonomischen Interessen der BRD und der EU. Er verwies auf die Rolle der Naumann-Stiftung in Honduras oder auch der KAS am Fall Venezuelas.
  • Blog
    12.02.2011, 17:20 Uhr

    Wir gehen auf Sendung!

    André Scheer
    Kameramann des kubanischen Fernsehens bei der Eröffnungsveransta
    Kameramann des kubanischen Fernsehens bei der Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag
    Die technischen Probleme sind gelöst. Nachdem erst die Internetverbindung an unseren Stand auf der Buchmesse nicht klappte und dann kein Strom verfügbar war, stellte sich am Ende sogar noch unser (angeblich DIN-genormter) Adapter als untauglich heraus. Nun aber haben wir Netz, Strom und Adapter - und sind endlich in der Lage, ohne den Umweg über die Internetzugänge im Hotel aus Havanna zu berichten.
    Der aktuelle Wetterbericht: Nach Tagen heissen Sommerwetters ist es momentan etwas kühl mit Nieselregen. Die kubanischen Freundinnen und Freunde haben uns aber versprochen, dass dies nicht etwa bedeutet, dass mal wieder eine Kältewelle im Anmarsch ist.
  • Berichte
    11.02.2011, 19:00 Uhr

    Mit Literatur gegen die Globalisierung

    André Scheer, Havanna
    Schöne Stimmen: Der Nationalchor Kubas sang zur Eröffnung
    Schöne Stimmen: Der Nationalchor Kubas sang zur Eröffnung
    Kubas Buchmesse ist in diesem Jahr der Bolivarischen Allianz ALBA gewidmet. Feierliche Eröffnung in Havanna – und die junge Welt ist dabei

    Ecuadors Kulturministerin Erika Silva durfte am Donnerstag in Havanna die 20.Internationale Buchmesse eröffnen. Sie sprach als Vertreterin der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA), der in diesem Jahr die große Literaturausstellung gewidmet ist.
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    09.02.2011, 16:00 Uhr

    Start mit Schwierigkeiten

    Andre Scheer

    Wenn alles zu glatt geht, muss es wenigstens in Havanna dauern. Wir sind ohne Probleme in Kuba angekommen, um die jW, den Verlag 8. Mai, Cuba-Soligruppen, Verlage und andere wie gewohnt bei der Internationalen Buchmesse zu vertreten.
    Heute morgen (wir haben derzeit den 9. Februar um 10.10 Uhr kubanischer Ortszeit) haben wir unseren ersten Termin beim Kubanischen Institut für Völkerfreundschaft (ICAP), um dort alle wichtigen Veranstaltungen abzusprechen.

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