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Wir verändern die Welt

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    18.01.2012, 20:30 Uhr

    Noel Carrillo über soziale Entwicklung und globale Krise

    Ein Interview des lateinamerikanischen Fernsehsenders teleSUR mit dem Vertreter der Kubanischen KP auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz, Noel Carrillo. Darin unterstreicht dieser, daß die internationale politische und ökonomische Krise ihre Ursachen vor allem in der Struktur des kapitalistischen Systems habe. Von Lateinamerika müsse eine soziale Antwort auf diese Situation ausgehen.
  • Berichte
    16.01.2012, 18:00 Uhr

    teleSUR: Bericht von der Konferenz

    Ein Beitrag des lateinamerikanischen Fernsehsenders. In der Ankündigung heißt es:

    Tausende Aktivisten verschiedener Parteien und Organisationen der deutschen Linken versammelten sich in Berlin, wie stets im Januar seit 17 Jahren, um im Rahmen der Internationalen Konferenz im Geiste der vor 93 Jahren ermordeten kommunistischen Führer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht Erfahrungen zu den Kämpfen in der Welt kennenzulernen und auszutauschen. (teleSUR)
  • Berichte
    16.01.2012, 09:00 Uhr

    Andere Spielregeln

    Arnold Schölzel
    Foyer
    Bücher, Bücher, Bücher: Im Foyer der Urania

    Franz Josef Degenhardt schildert in seinem Roman »Zündschnüre«, was gegen jugendliche Nazis getan werden kann, selbst wenn deren Väter regieren: Einer tritt gegen eine als Fußball getarnte Eisenkugel und landet später, da nur der Knochenbruch geheilt ist, aber politisch nichts, nackt für eine halbe Stunde in einem Ameisenhaufen.
    Der Schauspieler Rolf Becker las diese Passage aus dem Bestseller des Jahres 1973 am Sonnabend während der Rosa-Luxemburg-Konferenz in der Berliner Urania.

  • Berichte
    16.01.2012, 08:30 Uhr

    Ausschnitte aus der Podiumsdiskussion

    Podium
    Auf dem Podium (v. r. n. l.): Dietmar Dath, Jutta Ditfurth, Georg Fülberth, Heinz Bierbaum und Arnold Schölzel
    Die Linke hat im Oktober in Erfurt ihr Grundsatzprogramm verabschiedet. Über Anspruch und Wirklichkeit dieser Partei sowie der linken Bewegung insgesamt diskutierten am Samstag im Berliner Urania-Haus der stellvertretende Linkspartei-Chef Heinz Bierbaum, die Frankfurter Publizistin und ÖkoLinX-ARL-Stadtverordnete Jutta Ditfurth, der Politikwissenschaftler Georg Fülberth sowie der Journalist und Autor Dietmar Dath. Es moderierte jW-Chefredakteur Arnold Schölzel.
    Arnold Schölzel, Frage an Heinz Bierbaum:
  • Berichte
    14.01.2012, 20:35 Uhr

    Internationale zum Dessert

    Mit der gemeinsam gesungenen Internationale endete gegen 20.30 Uhr der offizielle Teil der Rosa-Luxemburg-Konferenz im Berliner Urania-Haus. Die Dolmetscherinnen und Dolmetscher hatten tapfer durchgehalten.

    Zum Abschluß der Podiumsdiskussion »Sozialismus oder Barbarei – welche Rolle spielt Die Linke?« sagte jW-Chefredakteur Arnold Schölzel: »Ich erkläre mich für fast gescheitert bei dem Versuch, dieses Podium zu spalten. Die Trauer darüber wird aber überkompensiert durch das, was wir heute abend hier gehört haben.«

    Auf dem Podium hatten sich der stellvertretende Vorsitzende der Partei Die Linke, Heinz Bierbaum, die Frankfurter Publizistin und ÖkoLinks-Stadtverordnete Jutta Ditfurth und der Politikwissenschaftler Georg Fülberth sowie der Journalist und Autor Dietmar Dath über wichtige Zukunftsfragen ausgetauscht.

  • Berichte
    14.01.2012, 16:45 Uhr

    Agrobusiness blockiert Agrarreform in Brasilien

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    Geraldo Gasparin vertritt eine der größten sozialen Bewegungen der Welt, den MST
    Immer stärker kontrollieren »modernisierte« Großgrundbesitzer die brasilianische Landwirtschaft. Darauf machte in seinem Referat der Vertreter der brasilianischen Landlosenbewegung »Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra« (MST), Geraldo Gasparin, aufmerksam.
    Ihre ökonomische und ideologische Vormacht und Kontrolle über Markt und Preise für landwirtschaftliche Produkte basiere auf einem Klassenbündnis zwischen transnationalen Unternehmen, Finanzkapital, großen Medien und Latifundisten, welche die Commodities  (standardisierbare landwirtschaftliche Produkte) herstellen. Die 50 größten Agrarindustriebetriebe mit ausländischem und nationalem Kapital kontrollieren in Brasilien praktisch deren gesamte Produktion.
  • Berichte
    14.01.2012, 16:30 Uhr

    Ab 18 Uhr: Podiumsdiskussion als Livestream!

    jW-Team
    Voraussichtlich um 18 Uhr beginnt im Berliner Urania-Haus die Podiumsdiskussion »Sozialismus oder Barbarei – welche Rolle spielt Die Linke?«, die als Livestream im Internet übertragen wird.

    Es diskutieren Heinz Bierbaum, stellvertretender Vorsitzender der Partei Die Linke sowie Professor für Betriebswirtschaft an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes und Leiter des hochschulansässigen INFO-Instituts, Jutta Ditfurth, Publizistin, Buchautorin und Stadtverordnete von ÖkoLinX-ARL im Frankfurter Römer sowie Georg Fülberth, emeritierter Professor für Politikwissenschaft sowie Dietmar Dath, Autor und Journalist.


  • Berichte
    14.01.2012, 15:30 Uhr

    Cuban Five: »Zum Glück wächst auch die Hoffnung«

    Aus dem Bundesgefängnis in Georgia, USA erreichte die Rosa-Luxemburg-Konferenz 2012 diese Botschaft der inhaftierten Kubaner Antonio Guerrero, René González, Gerardo Hernández, Fernando González und Ramón Labñino Salazar, bekannt als »Cuban Five«:

    Liebe Genossinnen und Genossen,

    die Welt, in der wir heute leben, unterscheidet sich nicht sehr von der, die in der Zeit unserer geliebten Rosa Luxemburg existiert hat.

    Der Imperialismus in seiner letzten und finalen Phase überfällt weiter unsere Völker und überzieht sie mit furchtbaren Kriegen, deren einziges Ziel es ist, Gebiete zu besetzen, um wichtige Naturressourcen zu kontrollieren und mit der Ausrottung des Planeten und der Existenz der menschlichen Gattung fortzufahren.

    Die von der Habsucht des Kapitals verursachte globale Erwärmung nimmt zu. Ebenso nehmen der Hunger, die Krankheiten und auch die sozialen und territorialen Ungerechtigkeiten zu.

    Die zyklischen Krisen des Kapitalismus werden immer häufiger, tiefgreifender und länger. So war es in der jüngsten internationalen Banken- und Finanzkrise, die ganze Nationen zerstört, und zwar immer die ärmsten, die Regierungen ändert – obwohl an deren Spitze die selben Politiker stehen, die die Unternehmen und Großkonzerne beschützen -, und die die gesamte Last der Schulden und der Habgier der Reichen auf die Arbeiter und Unterdrückten ablädt.

  • Berichte
    14.01.2012, 15:00 Uhr

    »Runter vom Balkon«

    Das Kulturprogramm der Rosa-Luxemburg-Konferenz hat begonnen. Rolf Becker liest aus dem Roman »Zündschnüre« von Franz Josef Degenhardt, den der Kulturmaschinen-Verlag im Rahmen einer Werksausgabe neu aufgelegt hat. Der proletarische Jugendroman ist in den letzten Kriegsjahren angesiedelt und erstmals 1973 erschienen. Degenhardt wäre im Dezember 80 Jahre alt geworden. »Zündschnüre« sei die »Wunschbiographie« seines Vaters gewesen, sagt Kai Degenhardt, der anschließend zur Gitarre greift. Wie »Väterchen Franz« ist auch Sohn Kai ausgebildeter Rechtsanwalt und Liedermacher.

    Einigen Zuhörern war es neu, daß sein Vater Texte wie »Zwischentöne sind nur Krampf im Klassenkampf« später zurückgenommen hatte. Einige nehmen das wohlwollend, andere etwas enttäuscht zur Kenntnis.

  • Berichte
    14.01.2012, 14:35 Uhr

    Solidaritätsadresse aus der Türkei

    Auch der Abgeordnete des türkischen Parlaments, Ertugrul Kürkcü, hat soeben ein Grußwort an die Rosa-Luxemburg-Konferenz gehalten.

    Kürkcü ist einer der bekanntesten Vertreter der 68er Generation in der Türkei. Er war Vorsitzender der Revolutionären Jugendföderation Dev Genc und Mitbegründer der Stadtguerilla THKP-C. 1972 war er an der Entführung von drei NATO-Technikern beteiligt, um zum Tode verurteilte Genossen freizukämpfen.

  • Berichte
    14.01.2012, 14:30 Uhr

    Antifaschistische Kundgebung am Rande der Konferenz

    jW-Team
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    Die SDAJ zeigt Flagge am Wittenbergplatz

    Veranstaltung am Rande der Rosa-Luxemburg-Konferenz: Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) führte eine sportliche Aktion unter dem Motto »Jugend trainiert für Dresden« auf dem Wittenbergplatz durch.
    Damit sollte auf die Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch in Dresden und die Verstrickung der Staatsbehörden in rechte Terrororganisationen, wie der Zwickauer Terrorzelle »NSU« , hingewiesen werden. Im Februar wollen tausende Faschisten mit einer Demonstration der Bombardierung Dresdens während des Zweiten Weltkriegs gedenken. Dabei blenden sie aus, dass es Nazideutschland war, das ganze Länder verwüstete, Millionen Menschen tötete und in Lager steckte. Nachdem es in den letzten zwei Jahren gelang, den Aufmarsch trotz staatlicher Repression zu verhindern, ruft dieses Jahr erneut ein breites Bündnis aus Antifa-Gruppen, Gewerkschaften, Parteien und Kirchen zu Massenblockaden auf. In diesem Sinne: »Block Dresden 2012 – Den Naziaufmarsch blockieren, bis er Geschichte ist!«


  • Berichte
    14.01.2012, 14:00 Uhr

    Mumia Abu-Jamal - Beitrag zur 17. Rosa-Luxemburg-Konferenz

    Mumia entwickelt hier einen fiktiven Dialog mit Rosa Luxemburg über die neue Occupy Bewegung. Er ist momentan extremer Isolationshaft im SCI Mahanoy Gefängnis ausgesetzt und konnte er den Beitrag nicht selbst sprechen. Daher haben seine Tochter Samiya und seine Literaturagentin Frances Goldin seinen Beitrag für die Konferenz in Berlin eingesprochen. Vielen Dank an alle, die mit diesem Video geholfen haben, Mumias Stimme aus der Isolation heraus hörbar zu machen. Solidarität ist eine Waffe! FREE MUMIA!
  • Berichte
    14.01.2012, 13:45 Uhr

    Freiheit für Bradley Manning und Mumia Abu-Jamal!

    jW-Team

    Die Situation der politischen Gefangenen in den USA ist auch bei der diesjährigen Berliner Rosa-Luxemburg-Konferenz ein Schwerpunktthema.

    jW-Autor Markus Bernhardt verlas eine Resolution des Berliner Freundeskreises für den in den in den USA inhaftierten Soldaten Bradley Manning. Dem mutmaßlichen »Whistleblower« kann bei einer Verurteilung durch ein Militärgericht im schlimmsten Fall die Todesstrafe drohen.

    Dem afroamerkianischen Journalisten Mumia Abu-Jamal, der in den 1980er Jahren als angeblicher Polizistenmörder verurteilt wurde und bereits mehrfach eine Grußbotschaft zur Rosa-Luxemburg-Konferenz beisteuerte, droht sie nun zum ersten Mal nicht mehr. Die Todesstrafe wurde in seinem Fall nach drei Jahrzehnten in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt. Eine weltweite Solidaritätsbewegung fordert weiterhin seine Freilassung. Als Mitglied seines Verteidigerteams spricht bei der Konferenz in Berlin soeben Johanna Fernandez.


  • Berichte
    14.01.2012, 11:20 Uhr

    17. Rosa-Luxemburg-Konferenz eröffnet

    jW-Team

    Unter dem Motto »Wir verändern die Welt« ist heute um 11 Uhr im Berliner Urania-Haus die 17. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz eröffnet worden. Nach der Begrüßung durch Moderator Dr. Seltsam und den stellvertretenden jW-Chefredakteur Rüdiger Göbel beginnt das Programm.

    Der erste Referent ist auch der jüngste: Sami Ben Ghazi, Mitglied der Direktion der Union de la jeunesse communiste de Tunisie (Union der Kommunistischen Jugend Tunesiens) war aktiver Teil der Revolte, die vor einem Jahr in Tunesien zum Sturz des Dikators Ben Ali führte.

  • Berichte
    13.01.2012, 21:00 Uhr

    Neuer Besucherrekord bei Rosa-Luxemburg-Konferenz erwartet

    jW-Team

    Schon vor einem Jahr zeichnete sich ab, daß die Rosa-Luxemburg-Konferenz bald zu groß für das Urania-Haus in Berlin sein wird. Für den morgigen Samstag deutet sich ein neuer Besucherrekord an. Im Vorverkauf seien bereits mehr Eintrittskarten unter Volk gebracht worden als im letzten Jahr, berichtete jW-Geschäftsführer Dietmar Koschmieder am Freitag abend beim Referentenempfang in der Ladengalerie der jungen Welt in der Torstraße.

    Dabei hatte es 2011 einen besonderen Medienhype im Vorfeld der Rosa-Luxemburg-Konferenz gegeben, nachdem Linkspartei-Chefin Gesine Lötzsch vorab ein Referat unter dem Motto »Wege zum Kommunismus« in dieser Zeitung veröffentlicht hatte. Das böse K-Wort wurde nach Kräften skandalisiert. 2200 Gäste nahmen daraufhin an der Konferenz teil; 140 Journalisten waren akkreditiert, darunter ein gutes Dutzend Kamerateams. Die Podiumsdiskussion im großen Saal mußte bereits per Großleinwand in den Eingangsbereich übertragen werden.

    In diesem Jahr blieb die Aufregung der »Leitmedien« aus. Das Interesse an der Rosa-Luxemburg-Konferenz scheint dennoch kontinuierlich zu wachsen.

    Ein Teil der ausländischen Referentinnen und Referenten traf bereits am Freitagabend in der jW-Ladengalerie ein. So etwa Geraldo Gasparin von der Landlosenbewegung »Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra« (MST) in Brasilien sowie Sami Ben Ghazi von der Union der Kommunistischen Jugend Tunesiens und die Sprecherin des Verteidigerteams von Mumia Abu Jamal in den USA, Johanna Fernandez. (jW)

  • Programm
    13.01.2012, 18:00 Uhr

    Rosa Luxemburg Konferenz: Der Ablauf im Überblick

    Bild 1
    10.00 Einlaß
    10.30 Musikalische Eröffnung: Trio Palmera
  • Berichte
    12.01.2012, 21:00 Uhr

    Liveberichte aus der Urania

    Von der am kommenden Samstag, den 14. Januar 2012 in der Berliner Urania stattfindenen Rosa-Luxemburg-Konferenz soll es erstmals eine Live-Berichterstattung über das Internet geben. Schon während der Konferenz wird die jW-Redaktion mittels Kurzbeiträgen, Interviews und Fotos über Referate und Diskussionen mit Gästen aus Nord- und Südamerika, Afrika und Europa berichten. Auch die Videobotschaft der Tochter von Mumia Abu-Jamal wird dann aktuell im Internet verfügbar gemacht. Diese neue Art der Konferenzberichterstattung ist kostenfrei unter www.jungewelt.de zugänglich.
    Die voraussichtlich ab 18 Uhr stattfindende Podiumsdiskussion kann per Internetstream live am Computer mitverfolgt werden. Der stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei, Heinz Bierbaum diskutiert dann mit der Publizistin Jutta Ditfurth, dem Schriftsteller Dietmar Dath und dem Autor Georg Fülberth über die Frage »Sozialismus oder Barbarei – welche Rolle spielt die Linkspartei?«.
  • Vorberichte
    11.01.2012, 20:00 Uhr

    Debatte. Die E-Frage. Sozialismus ist mehr als der Kampf gegen die Barbarei

    Georg Fülberth
    Beginnen wir mit dem berühmten Zitat von Rosa Luxemburg aus der Juniusbroschüre von 1916: »Friedrich Engels sagte einmal: Die bürgerliche Gesellschaft steht vor einem Dilemma: entweder Übergang zum Sozialismus oder Rückfall in die Barbarei.«1

  • Vorberichte
    10.01.2012, 20:35 Uhr

    Debatte. Alternative der Solidarität

    Heinz Bierbaum
    Die von Rosa Luxemburg mit Bezug auf Friedrich Engels getroffene Aussage »Sozialismus oder Barbarei« erfolgte zwar in Zusammenhang mit den Schrecken des Ersten Weltkrieges1, hat aber nach wie vor aktuellen Bezug.
    Nicht nur, daß auch heute noch Kriege imperialistischen Charakters geführt werden, im Zuge der kapitalistischen Entwicklung sind auch immer wieder soziale Errungenschaften, zivile und demokratische Rechte bedroht. »Sozialismus oder Barbarei« kann aber auch als ein Synonym für den grundlegenden Widerspruch kapitalistischer Entwicklung verstanden werden. Auf der einen Seite entwickelt die kapitalistische Produktionsweise die Produktivkräfte in bisher nie gekannter Weise, auf der anderen Seite werden Produktionsverhältnisse geschaffen, die der allgemeinen Nutzung der entwickelten Produktivkräfte im Wege stehen und ihre Entwicklung selbst behindern, ja sie sogar zerstörerisch werden lassen.
  • Vorberichte
    17.12.2011, 18:45 Uhr

    Veränderung ­erzwingen

    Es sei die »große Lüge« der Medien, schrieb der Dichter Peter Hacks einmal, die Welt als unveränderbar darzustellen. Resignation, Anpassung und Gleichgültigkeit gegen Krieg und Ausbeutung zu verbreiten, ist in imperialistischen Ländern oberste Pflicht für Politiker und Ideologen. Ihr Geschäft läuft aber gegenwärtig nicht besonders gut. Die Wirtschaftskrise hat Nordamerika und Westeuropa fest im Griff und selbst in EU- und NATO-Ländern rumort es angesichts der Diktate, mit denen Kürzungen und Umverteilung von unten nach oben verordnet werden. Die indische Schriftstellerin Arundhati Roy bemerkte vor kurzem: »Die westliche Welt wird sich doch erst verändern, wenn diejenigen, die mit dem Rücken zur Wand stehen, diese Veränderung erzwingen.«

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- Donnerstag, 24. Mai 2012, Nr. 120

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