Leserbrief zum Artikel Obama: Anschlag war ein »Terrorakt«
vom 17.04.2013:
Nur ein Hauch des Todes
Kriege müssen um jeden Preis verhindert werden, denn sie sind schlimmstes Unheil im allergrößten Maßstab. Diese einfache Warheit verstehen amerikanische Regierungen bis zum heutigen Tage nicht. Hätten sie sonst nach 1945 die weitaus meisten und blutigsten Kriege geführt mit Millionen von Toten? Der Anschlag in Boston ist verglichen mit dem, was amerikanische Truppen an Terror, Tod und Verderben nach Korea, Vietnam, Jugoslawien, Afghanistan oder den Irak gebracht haben, nur ein Hauch des Todes. Es ist aber höchste Zeit, dass Obama und zukünftige US-Präsidenten lernen, was Krieg bedeutet und sie auch aus eigenem finanziellem Interesse die permanente Kriegsführung des Landes beenden. Tun sie dies nicht, wird eines nicht mehr fernen Tages ein zunächst lokal geführter Krieg erneut in einem Höllenbrand enden. Diesmal im Namen von "Freiheit", "Demokratie" und "Menschenrechten".