Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser! Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2.500 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Einsendungen bitte an: leserbriefe@jungewelt.de

Per Post: junge Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin, Kennwort: Leserbriefe

Leserbrief zu dem Artikel »Die Bevölkerung verwöhnt uns!« vom 05.07.2012:

Verscherbeln um jeden Preis

Vielen Dank für das Interview. Hier wird plastisch deutlich, wie Politik für die Bürger de fakto aussieht.
Die Hintergründe sollten jedoch beleuchtet werden: Die Berliner Bezirke sind durch den Senat der Stadt dem permanenten Druck ausgesetzt, attraktiven Grundbesitz in den Liegenschaftsfond zwecks Veräußerung oder Vermietung zu "Marktpreisen" einzubringen. Die ganz reale Erpressung findet über die Zuweisung der Globalhaushalte an die Bezirke durch die Landesregierung statt: Für nicht "adäquat" genutzte Immobilien werden die Mittel gekürzt,
das ganze nennt sich "New Public Management" und hat mit demokratischer, transparenter Politikgestaltung nichts zu tun.
Christian Weiß