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Leserbriefe

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Leserbrief zum Artikel Wiederbelebung der Bestie vom 09.02.2012:

Die Saltis der Bourgeoisie

Ich habe keine Probleme mit diesem Artikel, in dem ich auch keine dialektischen Salti entdecken kann, wie Max Hoffmann in seinem Online-Leserbrf. Daß die Bourgeoisie eben auf Grund des Konkurrenzkampfes, der wiederum durch den Privatbesitz an Pm Profitstreben substantiell zu Bedingung macht, nicht homogener Natur sein kann, beweist die Geschichte - ironisch gesprochen - steinern plastisch. Was anderes brachte denn zum Beispiel der I. Weltkrieg zum Ausdruck? Und nach dem II. WK waren die USA die einzige imperialistische Macht, die ihren Einfluß global weiter ausdehnend mittels Marshallplan und nebst der in den USA gedruckten separatistischen Währung, sich willfährige westeuropäische Vasallen an der Leine zu ihren Zwecken heran ziehen konnte. Das Frankreich eines Charles de Gaule widersetzte sich dem, soweit es um eigene hegemoniale Ansprüche ging. Aber der ökonomisch aufgepäppelte westdeutsche Imperialismus als Riese wollte auf Dauer auch politisch - wie wir heute unschwer ersehen - in Europa wieder bestimmen und nicht nur dort. Kennedys berüchtigter Ausspruch war eine eindeutige Warnung und besagte, die Besatzungsmacht USA bestimmt in ihrem Protektorat Westberlin und sonst niemand. Was nun das Verheben angeht, das tun die Bourgeois aller gegenwärtig noch bestehenden Mächte gegenseitig, wie die Krise dokumentiert. Im, dem Sozialismus erklärten Krieg, der dank der Stärke und Einheit eben des Sozialismus kalt blieb, mußten die Imperialisten bei Strafe ihres Untergangs notgedrungen zweckdienlich einheitlich operieren. Erst die Spaltung im Sozialismus, das trojanische Pferd Gorbatschow brachte den konterrevolutionären Sieg aber damit auch wieder die inneren Widersprüche zum Tragen, die dem Imperialismus wesenseigen und letztlich seinen Tod bedeuten werden. Auf Chrustschow übrigens würde ich mich nur insofern berufen, als er die Fundamente der Spaltung im Sozialismus u.a. mit der Rehabilitierung Titos ... von Polen bis Ungarn ... legte für Gorbatschow & Co.
E.Rasmus
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
  • Nicht verheben!

    Der Autor des Artikels sollte sich bei seinen dialektischen Saltos über die Auslegung des berühmten Kennedy-Ausspruchs "Ich bin ein Berliner" nicht verheben. Jeder hat ihn so verstanden, wie er gemei...
    Max Hoffmann