Leserbrief zum Artikel Die letzte Spekulationsblase
vom 30.11.2009:
Zum Leserbrief "Falsches Fazit"
Frau Melde sehr richtig erwähnt, daß der Staat mit Finanzspritzen für Unternehmen und Banken lediglich den Kapitalisten bei ihrer Gewinnmaximierung behilflich ist. Eine Produktivitätssteigerung also genauso wenig neue Arbeitsplätze schafft, wie die oft zitierte Steuersenkung. Ihre Feststellung, wonach aus "Arbeiten zu müssen" demzufolge stets "Arbeiten zu dürfen" wird, ist daher zutreffend. Dies ist ein kapitalistisches Grundgesetz und das wissen wir nicht erst seit heute. Das unlösbare Arbeitslosenproblem kann also nur dann etwas abgemildert bzw. für einen gewissen Zeitraum entschärft werden, wenn durch Kriegseinsätze neue Märkte geschaffen werden, auch manches zerstört wird, was später wieder gewinnbringend aufgebaut werden "muß" - und wenn in diesen Kriegen die Zahl der Arbeitssuchenden etwas dezimiert wird. So geschieht es nun schon mit all den gefallenen farbigen US-Soldaten, ob im Irak oder in Afghanistan. Denn sie gehörten vor ihrem Militäreinsatz zum größten Teil dem Arbeitslosenheer in den USA an...