Zum Inhalt der Seite

Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2000 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Leserbrief zum Artikel Die letzte Spekulationsblase vom 30.11.2009:

Zum Leserbrief "Falsches Fazit"

Frau Melde sehr richtig erwähnt, daß der Staat mit Finanzspritzen für Unternehmen und Banken lediglich den Kapitalisten bei ihrer Gewinnmaximierung behilflich ist. Eine Produktivitätssteigerung also genauso wenig neue Arbeitsplätze schafft, wie die oft zitierte Steuersenkung. Ihre Feststellung, wonach aus "Arbeiten zu müssen" demzufolge stets "Arbeiten zu dürfen" wird, ist daher zutreffend. Dies ist ein kapitalistisches Grundgesetz und das wissen wir nicht erst seit heute. Das unlösbare Arbeitslosenproblem kann also nur dann etwas abgemildert bzw. für einen gewissen Zeitraum entschärft werden, wenn durch Kriegseinsätze neue Märkte geschaffen werden, auch manches zerstört wird, was später wieder gewinnbringend aufgebaut werden "muß" - und wenn in diesen Kriegen die Zahl der Arbeitssuchenden etwas dezimiert wird. So geschieht es nun schon mit all den gefallenen farbigen US-Soldaten, ob im Irak oder in Afghanistan. Denn sie gehörten vor ihrem Militäreinsatz zum größten Teil dem Arbeitslosenheer in den USA an...
Thomas Klinger
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
  • Falsches Fazit

    Selbstverständlich werden die vom Staat zur Verfügung gestellten Geldmassen die Rationalisierung befördern. Es ist sogar eine ausgemachte und zwischen Staat, Kapitalisten und Lohnarbeitern konsente Sa...
    Anita Melde