Leserbrief zum Artikel Die letzte Spekulationsblase
vom 30.11.2009:
Falsches Fazit
Selbstverständlich werden die vom Staat zur Verfügung gestellten Geldmassen die Rationalisierung befördern. Es ist sogar eine ausgemachte und zwischen Staat, Kapitalisten und Lohnarbeitern konsente Sache, dass man sich jetzt für den Wettbewerb fit machen, möglichst stark aus der Krise hervorgehen muss. Dabei steigt die Produktivität zum einen, weil alle Hindernisse vom Kostendruck pulverisiert werden und die Aussicht auf den Erhalt von Arbeitsplätzen von den Lohnarbeitern mit Mehrarbeit und Lohnverzicht erkauft wird.
Grundverkehrt und hoffentlich nicht beabsichtigt ist die Suggestion, dass Produktivitätssteigerung überhaupt noch zu etwas gut ist. Es ist, so wie der Artikel letztendlich dann doch richtig stellt, längst die Zeit angebrochen, wo wenige für viele produzieren können. Rechnet man noch die Eigentumssicherungsgewerke, wie Banken, Versicherungen etc. raus, wird Arbeiten zu müssen zum Arbeiten zu dürfen. Ein echtes Problem ... im Kapitalismus.
Die unvermeidliche Abwärtsspirale aus Entlassungen und Kaufkraftverlust wird sich in absehbarer Zeit kaum mehr uber Quersubventionierungen begrenzen lassen. Die SPD hatte dies seinerzeit durchaus richtig erkannt, als sie die Kosten für unproduktives Leben auf einen erbärmlichen Rest reduzierte. Ein paar Jahre sind so gewonnen. Grundsätzlich ist so aber nichts zu gewinnen.
Was tun ist keine Frage, sondern leider immer noch die regelmäßige Verweigerung sich dem Problem mit der notwendigen Sorgfalt zu widmen. Dazu gehört eben auch, den Kapitalismus auf das reduziert zu sehen was er ist.
Grundverkehrt und hoffentlich nicht beabsichtigt ist die Suggestion, dass Produktivitätssteigerung überhaupt noch zu etwas gut ist. Es ist, so wie der Artikel letztendlich dann doch richtig stellt, längst die Zeit angebrochen, wo wenige für viele produzieren können. Rechnet man noch die Eigentumssicherungsgewerke, wie Banken, Versicherungen etc. raus, wird Arbeiten zu müssen zum Arbeiten zu dürfen. Ein echtes Problem ... im Kapitalismus.
Die unvermeidliche Abwärtsspirale aus Entlassungen und Kaufkraftverlust wird sich in absehbarer Zeit kaum mehr uber Quersubventionierungen begrenzen lassen. Die SPD hatte dies seinerzeit durchaus richtig erkannt, als sie die Kosten für unproduktives Leben auf einen erbärmlichen Rest reduzierte. Ein paar Jahre sind so gewonnen. Grundsätzlich ist so aber nichts zu gewinnen.
Was tun ist keine Frage, sondern leider immer noch die regelmäßige Verweigerung sich dem Problem mit der notwendigen Sorgfalt zu widmen. Dazu gehört eben auch, den Kapitalismus auf das reduziert zu sehen was er ist.