Aus: Ausgabe vom 19.03.2016, Seite 5 / Inland

Recht auf mehr. Aktion zum »Equal Pay Day«

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Berlin. Frauen bekommen in der Bundesrepublik im Schnitt 21 Prozent weniger Lohn als Männer. Niedrigere Verdienste in »Frauenberufen«, Lücken in der Erwerbsbiographie sowie langjährige Teilzeitbeschäftigung führen dazu, dass sich die Kluft beim Einkommen im Alter auf 57 Prozent beläuft. Deshalb fordern Gewerkschaften, Verbände und Parteien am »Equal Pay Day« gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Der Aktionstag markiert den Zeitpunkt, bis zu dem Frauen weiter arbeiten müssen, um das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu erreichen. Die Lücke haben sie in diesem Jahr am Samstag, dem 19. März, gefüllt. Bereits am Freitag machten Aktivistinnen und Aktivisten vom Deutschen Frauenrat, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und dem Sozialverband Deutschland bei einer Kundgebung unter dem Motto »Recht auf mehr« in Berlin die Verdienstunterschiede pro Stunde in verschiedenen Berufen deutlich (Foto). (jW)

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