• Pol & Pott

Aus: Ausgabe vom 05.03.2016, Seite 8 (Beilage) / Wochenendbeilage

Pol & Pott. Thailändische Dip-Sauce für kleine Snacks

Von Ina Bösecke

Alle 5.000 Jahre wird die Welt von etwas sehr, sehr Bösem heimgesucht, heißt es in »Das fünfte Element« (Frankreich 1997) von Luc Besson, der damals als einer der teuersten Filme aller Zeiten galt. Eine fremde Zivilisa­tion, die Mondoshawan, sind die einzigen, die eine Waffe gegen das Böse besitzen. Dazu muss man vier Steine, die die vier Elemente symbolisieren, um ein fünftes Element herum anordnen.

Im 23. Jahrhundert ist es wieder soweit, die Bösen kommen und die Guten werden von Jean-Baptiste Emanuel Zorg (Gary Oldman) und seinen Söldnern, den Mangalores, abgeschossen. Dem Militär gelingt es gerade so, das fünfte Element zu retten und mit Hilfe einiger Zellen in seine menschliche Gestalt zu verwandeln: in Leeloo (Milla Jovovich). Durch einen Zufall landet Leeloo in dem Taxi des ehemaligen Offiziers Korben Dallas (Bruce Willis), dem ziemlich schnell klar wird, dass er jetzt in Aktion treten muss. Erst mal bringt er sie zu einem Priester. Gemeinsam liegt es nun an ihnen, die Steine zu finden und damit die Waffe gegen das Böse zu aktivieren und somit die Zukunft der Menschheit zu retten. Sehr viel Action ist nötig, um das alles zu schaffen. Aber das sollte man von einem teuren Film auch erwarten dürfen.

Gegessen wird im 23. Jahrhundert auf jeden Fall noch, und was den Taxifahrer betrifft, am liebsten thailändisch. Sein Lieblingsimbiss ist mobil und kommt bis vor das Wohnungsfenster geflogen. Korben bestellt sich verschiedene Snacks mit einer Dip-Sauce. Also lautet der Vorschlag für dieses Wochenende: Thailändische Dip-Sauce für kleine Snacks. Sie eignet sich vorzüglich für zum Beispiel kleingehackte Frühlingszwiebeln, frische Ingwerwurzelstücke, fein gewürfelte ungespritzte Limonen, gehackte getrocknete Garnelen, geraspelte Gurkenscheiben, Sprossen, in Scheiben geschnittene frische grüne Chilis und Meeresfrüchte. Die Gemüsestücke am besten in einzelnen Schälchen anrichten und auf der Tischmitte plazieren. Als Besteckersatz für dieses Finger-Food-Gericht verwendet man essbare Salat- oder Weinblätter.

Zwei EL ungesüßte Kokosraspeln und einen halben EL Garnelenpaste mit einem TL in Streifen geschnittener Ingwerwurzel und einem TL in Streifen geschnittener Frühlingszwiebeln verrühren. Alles auf einem Backblech bei 180 Grad im Backofen etwa fünf Minuten rösten und anschließend abkühlen lassen. Drei EL ungesalzene Erdnüsse und zwei EL getrocknete Garnelen in einer Küchenmaschine feinhacken oder im Mörser zerstoßen und mit den gerösteten Zutaten in einen Topf geben. 225 g Zucker und 600 Milliliter Wasser hinzufügen und alles unter Rühren zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und die Sauce so lange köcheln lassen, bis etwa 240 Milliliter übrigbleiben. Anschließend die Sauce erkalten lassen, in eine Servierschüssel geben und zu den oben erwähnten Beilagen stellen. Zum Essen wird ein genießbares Wein- oder Salatblatt genommen und von jeder Beilage ein wenig in die Blattmitte gegeben. Darauf kommt ein Löffel Sauce. Abschließend das belegte Blatt zu einem kleinen Päckchen falten und als Finger-Food verspeisen.

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