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19.06.2013

Ungesühntes Massaker

1944 metzelte die Waffen-SS ein ganzes Dorf nieder. Ein Überlebender des Verbrechens im ­griechischen Distomo erzählt

Von Elena Moschou
Georgios Basdekis war fünf Jahre alt, als eine Einheit der Waffen-SS sein Dorf, Distomo, in Schutt und Asche legte. Vor kurzem, wie jedes Jahr am 10. Juni, hat er das Denkmal für die Opfer in der Stadt in Mittelgriechenland besucht. Es liegt auf einem Hügel über Distomo an den Ausläufern des Parnassos-Gebirges. In der Gedenkzeremonie wurden die Namen aller 218 Toten verlesen, darunter die Namen seiner Mutter, seiner dreijährigen Schwester, seines Großvaters und sein...

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