Zum Inhalt der Seite
04.05.2013

Der lange Schatten des Krieges

Am 16. März 1988 griffen ­irakische Truppen die irakisch-kurdische Kleinstadt Halabja mit Chemiewaffen an – Tausende ­starben. Viele Bewohner der Ortschaft leiden bis heute an den Folgen des Giftgaseinsatzes. Fotoreportage von Kai Bergmann

Von Ulla Jelpke
Am 16. März 1988 um 11 Uhr vormittags bombardierten Kampfflugzeuge der irakischen Armee die irakisch-kurdische Kleinstadt Halabja mit einem tödlichen Chemiewaffenmix aus Nerven- und Senfgas. Offiziell galt der Angriff während des Iran-Irak-Kriegs kurdischen Peshmerga-Kämpfern, die verbündete iranische Soldaten nach Halabja geführt hatten. Doch zum Zeitpunkt der Bombardierung hielten sich ausschließlich Zivilisten in der Stadt auf. Mindestens 5000 der rund 40000 Einw...

Artikel-Länge: 2303 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90