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Sexuelle Belästigung wird öfter gemeldet

Berlin. Die aktuelle Debatte über Sexismus im Alltag ermutigt offenbar vermehrt Opfer von sexueller Belästigung, sich bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu melden. Zwar bewegten sich die Zahlen noch immer in einem niedrigen Bereich, sagte ein Sprecher der Behörde am Montag in Berlin. Seit vergangener Woche gebe es jedoch einen wahrnehmbaren Anstieg der gemeldeten Vorfälle. Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, Christine Lüders, sagte der Nachrichtenagentur dapd, viele Betroffene wüßten nicht, daß sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz verboten sei.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.01.2013, Seite 5, Inland

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