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Massiver Betrug an Zeitarbeitern

Frankfurt/Main. Die IG Metall wirft Unternehmern, die Leiharbeiter beschäftigen, massenhafte Tricksereien bei den seit November geltenden Zuschlägen in der Metall- und Elektrobranche vor. Eine Befragung von Betriebsräten in der Region Mitte habe ergeben, daß 30 Prozent der etwa 40000 Zeitarbeiter ihren Zuschlag nicht erhalten, erklärte IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild am Dienstag in Frankfurt am Main. Die Zeitarbeiter würden unter Druck gesetzt, eine schlechtere Eingruppierung und niedriger dotierte Verträge zu akzeptieren. Außerdem würden Zeitarbeiter anderen Branchen zugeordnet, für die keine Zuschläge gelten. Seit dem 1. November müssen Zeitarbeitgeber nach Betriebszugehörigkeit gestaffelte Aufschläge zahlen, um die Lohnlücke zur Stammbelegschaft zu verringern.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.12.2012, Seite 1, Inland

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