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24.05.2012

Nicht naiv

Armut, Depravierung und Humor: Der Musiker John C. Barry malt Neukölln

Von Matthias Reichelt
Eine blonde kurzhaarige Frau mit tiefem Dekolleté hinter dem Tresen steht im Zentrum des Bildes. Ein lateinisches Tattoo ziert ihren rechten Arm: »Divide et Impera«. Eine Bordellszene aus Berlin-Neukölln. Ist sie real? Neben einer guten Vorstellungskraft besitze er ein fotografisches Gedächtnis, sagt John C. Barry. Gewerblicher Sex ist nichts für ihn, das Bordell in seiner Nachbarschaft hat er besucht, um dort ein Bier zu trinken. Warum nur ein Talent nutzen, wenn ...

Artikel-Länge: 4029 Zeichen

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