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Lage in Nigeria spitzt sich zu

Lagos. Die Lage im Norden Nigerias wird zunehmend kritischer. Der Führer der islamischen Sekte Boko Haram, Imam Abubakar Shekau, bekannte sich am Freitag in einer Audiobotschaft grundsätzlich zu einer Anschlagsserie am vergangenen Wochenende, bei der 185 Menschen getötet wurden. Jedoch hätten seine Männer keine Zivilpersonen umgebracht, sagte Shekau. »Wir töten Polizisten, wir töten Soldaten und andere Repräsentanten von Behörden, die gegen Allah sind«, hieß es in der Ansprache. Unter den 185 Toten waren nach nigerianischen Angaben 150 Zivilisten. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.01.2012, Seite 2, Ausland

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