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27.01.2012

Folter gängige Praxis

UN-Menschenrechtsbeauftragte beklagt Mißhandlung von Gefangenen in Lagern libyscher Milizen. Bewohner mehrerer Städte lehnen sich gegen Übergangsrat auf

Von Knut Mellenthin
Das Fehlen einer zentralen staatlichen Autorität in Libyen begünstigt ein Klima, in dem Folter und Mißhandlungen praktiziert werden. Zu dieser Feststellung kam die Menschenrechtsverantwortliche der Vereinten Nationen, Navi Pillay, am Mittwoch in einem Bericht. Nach den Erkenntnissen ihrer Abteilung werden in dem von der NATO »befreiten« Land ungefähr 8500 Menschen in mehr als 60 örtlichen Haftzentren gefangengehalten. Viele dieser Einrichtungen werden von konkurrier...

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