08.12.2011
Teuer und undurchsichtig
Rechnungshöfe von Bund und Ländern stellen Kostenvorteile Öffentlich-privater Partnerschaften in Frage. Rein staatliches Engagement wäre vielfach günstiger
Von Ralf Wurzbacher
Sie gelten als Patentrezept, mit dem sich die klammen Kommunen über Wasser halten: Öffentliche-private Partnerschaften (ÖPP). Wo das Geld fehlt, ein Schwimmbad, eine Bücherei oder Straße zu errichten, springen Investoren ein. Sie finanzieren das Projekt, setzen es um, treten mitunter als Betreiber auf und holen sich die Kosten samt Profit langfristig über Mieten und ähnliche Leistungsentgelte wieder rein. Weil die Beschaffungsvariante angeblich günstigere und effizi...
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