Zum Inhalt der Seite
13.05.2011

Versunkenes Ghetto

Wie Ludwig Menkhoff als Seebär im Berliner SO 36 strandete: Eine Fotoausstellung und zwei Bücher

Von Matthias Reichelt
Grabe, wo du stehst, war das Motto der Geschichtswerkstätten. Es galt auch für Ludwig »Nikolai« Menkhoff (1923–2008), einen in Berlin gestrandeten Seebären aus der Wesermarsch mit unverkennbar norddeutschem Zungenschlag. Und es galt für die, die Menkhoffs fotografischen Schatz gehoben haben. Nach vielen Jahren auf Handelsschiffen wurde er Anfang der 70er Jahre im Kreuzberger SO 36 seßhaft (SO für Südost). Der Stadtteil erinnerte an eine Trümmerlandschaft. Dunk...

Artikel-Länge: 4855 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90