05.08.2010
Tricksereien um Laufzeit
RWE-Konzern verschiebt Reststromkontingente zum hessischen Atomkraftwerk Biblis. Die Anlage gilt als eine der störanfälligsten überhaupt
Von Reimar Paul
Mit allerlei Drohungen, Erpressungen und Tricksereien versuchen die
Stromkonzerne, ihre Atomkraftwerke vor dem Abschalten zu bewahren
und längere Laufzeiten durchzusetzen. Jetzt erreichte RWE,
daß Block B des AKW Biblis länger als geplant am Netz
bleiben kann. Wie der Konzern mitteilte, wurden vom längst
stillgelegten AKW Mühlheim-Kärlich 8100 Gigawattstunden
Reststrom auf Biblis B übertragen.
Die SPD-Grünen-Bundesregierung hatte im Jahr 2000 bekanntlich
keine konk...
Artikel-Länge: 3658 Zeichen


