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Ministerin kündigt Duschvorschrift an

Berlin. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat verbindliche Standards für die Prävention von Kindesmißbrauch angekündigt. An ihre Einhaltung sollen künftig auch finanzielle Förderungen für Betreuungseinrichtungen von Bund, Ländern und Kommunen geknüpft werden, sagte die Ministerin am Dienstag in Berlin nach einer Arbeitsgruppensitzung des Runden Tisches gegen Kindesmißbrauch. In vielen Einrichtungen gebe es zwar bereits Selbstverpflichtungen, diese seien aber nicht flächendeckend. Deshalb sollen künftig verbindliche Regeln für den Umgang von Erwachsenen mit Kindern und Jugendlichen gelten. Die Arbeitsgruppe wolle Fälle definieren, in denen Erwachsene grundsätzlich nichts zu suchen hätten – z. B. wenn Jugendliche duschen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.05.2010, Seite 5, Inland

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