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Shell verkauft Ölfelder in Nigeria

London. Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell verkauft einen Teil seiner Ölfelder in Nigeria an ein einheimisches Konsortium. Der Konzern kündigte am Freitag an, Förderlizenzen im Nordwesten des umkämpften erdölreichen Niger-Deltas abzugeben. Die wichtigste Rebellenbewegung in der Region erklärte unterdessen einen einseitig ausgerufenen Waffenstillstand für beendet und drohte mit neuen Anschlägen gegen die Erdölanlagen. Von dem Verkauf betroffen sind nach Angaben von Shell rund 30 Förderanlagen auf einer Fläche etwa so groß wie das Saarland, die 50000 Barrel Öl pro Tag produzieren. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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