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09.01.2010
- → Inland
Evangelische Kirche verliert im Osten
Magdeburg. Die Evangelische Kirche in Ostdeutschland hat seit 1998
jedes fünfte Mitglied verloren. Gegenwärtig gehörten
ihr noch rund 880000 Gläubige an, sagte die Präsidentin
des Landeskirchenamtes, Brigitte Andrae, am Donnerstag abend in
Magdeburg. Als wichtigste Ursache für diese Entwicklung
bezeichnete sie den demographischen Wandel in Ostdeutschland. Neben
einem Rückgang der Geburtenzahlen komme in Sachsen-Anhalt die
Abwanderung junger Familien in den Westen hinzu. Insgesamt
hätten in den vergangenen zehn Jahren etwa 55000 Frauen und
Männer ihrer Kirchgemeinde den Rücken gekehrt.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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