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26.11.2009

Eine späte Einsicht

Mieten steigen, Einkommen sinken. Bezahlbarer Wohnraum in Berlin wird knapp. SPD und Linkspartei kündigen Kurskorrektur an

Von Christian Linde
Trotz aller Anstrengungen der Landesregierung, den Bewohnern an der Spree die Vorzüge des Wohneigentums schmackhaft zu machen – Berlin ist nach wie vor eine Mieterstadt. Mehr als 85 Prozent der Bevölkerung wohnt zur Miete. Doch weil private Eigentümer mittlerweile das Baugeschehen bestimmen, der Sozialwohnungsbau praktisch eingestellt worden ist und der Senat, insbesondere die seit 2002 amtierende »rot-rote« Koalition, eine vermieterfreundliche Politik betrieb...

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