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08.10.2009
- → Ausland
Honduras: Flucht vor Putschisten
Tegucigalpa. Zwölf Indígenas haben am Dienstag nach
Verfolgungen und Drohungen durch das Putschistenregime in Honduras
Zuflucht in der Botschaft Guatemalas gesucht und politisches Asyl
beantragt. Die Angehörigen der Ethnie der Lenca hatten sich
als Mitglieder des »Bürgerkongresses der indigenen und
Volksorganisationen« aktiv an der Widerstandsbewegung gegen
die Diktatur beteiligt und seien von den Sicherheitskräften
des Regimes mit dem Tod bedroht worden, erklärte María
Cruz als Sprecherin der Gruppe.
Das guatemaltekische Außenministerium bestätigte in einer kurzen Erklärung den Asylantrag der Gruppe und kündigte an, das Anliegen der Flüchtlinge zu prüfen. »Guatemala fordert von den De-facto-Behörden den vollen Respekt für die Menschenrechte und ein Ende der Repression gegen die Bürger«, heißt es abschließend in dem Kommuniqué. (PL/jW)
Das guatemaltekische Außenministerium bestätigte in einer kurzen Erklärung den Asylantrag der Gruppe und kündigte an, das Anliegen der Flüchtlinge zu prüfen. »Guatemala fordert von den De-facto-Behörden den vollen Respekt für die Menschenrechte und ein Ende der Repression gegen die Bürger«, heißt es abschließend in dem Kommuniqué. (PL/jW)
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