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Linke kritisiert Rasterfahndung

Halle. Nach dem Start einer Rasterfahndung nach einem Serienvergewaltiger hat die Staatsanwaltschaft in Halle am Montag betont, nicht jeder ermittelte Mann werde »automatisch zum Beschuldigten«. Die Fahndung beziehe sich auf Männer aus Halle in Sachsen-Anhalt, Jena in Thüringen und Borna in Sachsen sowie das jeweilige Umland. Der maschinelle Abgleich von Daten aus Einwohnermeldeämtern und anderen Behörden der drei Bundesländer erfolge auf der Grundlage eines richterlichen Beschlusses. Die Linke Sachsen-Anhalt kritisierte am Montag, daß Menschen, ohne einen Anlaß dafür gegeben zu haben, »in das Visier von Ermittlungen und Datensammlungen« geraten.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2009, Seite 2, Inland

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