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Bahn behindert Zug der Erinnerung

München. Die Organisatoren des »Zuges der Erinnerung« beklagen massive Behinderungen durch die Deutsche Bahn am Münchner Hauptbahnhof. Das Unternehmen habe mit Gummiknüppeln bewaffnete Sicherheitskräfte vor den Ausstellungswagen patrouillieren lassen, kritisierte Vereinsvorstand Hans-Rüdiger Minow am Dienstag in München. Der »martialische Auftritt« sei dazu geeignet, Bürger vom Besuch der Ausstellung abzuschrecken. Sie erinnert an die Opfer der Deportationen durch die Nazis mit der Deutschen Reichsbahn. Minow sagte, die Bahn habe kurz nach dem Auftritt des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude (SPD) bei der Ausstellungseröffnung am Montag auch sämtliche Hinweistafeln auf die Schau auf dem Bahnhofsgelände beschlagnahmt.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2009, Seite 5, Inland

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