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14.03.2009

»Feindbilder gehen schneller in die Köpfe«

Bedeutung von Comics bei der Verbreitung neofaschistischer Ideologie ist nicht zu unterschätzen. Ein Gespräch mit Ralf Palandt

Interview: Gitta Düperthal
Ralf Palandt ist Kommunikationswissenschaftler und Gründungsmitglied der Gesellschaft für Comicforschung Sie behaupten, daß Comics als Kommunika­tionsmittel der Neonazi­szene unterschätzt werden. Wie kommen Sie zu dieser These? Es ist ja bekannt, daß die Szene versucht, vor allem über Musik, Jugendliche zu ködern. Vergleicht man die Wirkung von Rechtsrock mit der von Propagandacomics mit rassistischen, fremdenfeindlichen und volksverhetzenden Inhalten, dann erkennt ...

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