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12.03.2009

»Pauschalbeleidigung« für Bayern

Landesinnenminister hält Rechtsextremismus-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung für »unseriös«. Reaktionärer Ungeist im Freistaat weit verbreitet

Von Ulla Jelpke
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will die Ergebnisse einer deutschlandweiten Rechtsextremismus-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung bezüglich des Bundeslandes Bayern nicht wahrhaben. Er kommentierte am Dienstag die Feststellung von Wissenschaftlern der Universität Leipzig, daß rechtsextreme Einstellungen in Bayern besonders verbreitet seien, als »Pauschalbeleidigung für unsere Bürgerinnen und Bürger«. Er bezeichnete die in der Studie ausgewerteten ...

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