Zum Inhalt der Seite

Transrapidunglück: Bald neue Anklagen

Osnabrück. Gut zwei Jahre nach dem Transrapidunglück mit 23 Toten stehen Ermittlungen gegen drei weitere Mitarbeiter der Teststrecke im Emsland vor dem Abschluß. Nach derzeitigem Stand sei eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung wahrscheinlich, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Osna­brück am Dienstag. Er bestätigte damit einen Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die Entscheidung falle im Dezember oder Januar.

In einem ersten Prozeß waren zwei Leiter der Teststrecke zu Geldstrafen verurteilt worden. Die sich daraus ergebenden Ermittlungsverfahren richten sich gegen den für die Leittechnik verantwortlichen Angestellten der Teststrecke, den zweiten Fahrdienstleiter und den Betriebsleiter, die am Unglückstag im September 2006 Dienst hatten. Damals war die Magnetbahn mit hoher Geschwindigkeit auf ein Wartungsfahrzeug geprallt. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.11.2008, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen